EP-Wirtschaftsausschuss beschließt Position zum Digitalen Euro
Zudem wurde der Eröffnung der Trilogverhandlungen zugestimmt. Das Paket enthält auch den Vorschlag zur Schaffung des Digitalen Euro.
Der Berichterstatter Fernando Navarrete Rojas (EVP, ES) hatte sich ursprünglich nur für einen offline Digitalen Euro ausgesprochen, der es ermöglichen sollte, digitale Euro-Zahlungen ohne Internetverbindung durchzuführen. Die nunmehr verabschiedete Parlamentsposition unterstützt, wie auch Kommission und Rat, dass es zudem einen online Digitalen Euro gibt. Dieser würde sich für den Nutzer damit ähnlich anfühlen wie heutige mobile Zahlungen oder Sofortüberweisungen.
Die Verpflichtung zur Annahme des Digitalen Euros bleibt bestehen. Ausnahmen hiervon werden aber gegenüber dem Kommissionsvorschlag von Kleinstbetrieben, die keine ähnlichen Zahlungsmittel akzeptieren, auf Kleinbetriebe und Selbstständige erweitert.
Ausblick
Die EZB plant eine Pilotphase ab Anfang 2027. Bei einer Einigung bis 2026 könnte der Digitale Euro ab 2029 eingeführt werden.