CO2-arme Unternehmensflotten: Rat beschließt Fortschrittsbericht
Die Bundesregierung wies als einzige den Vorschlag der Kommission zurück. Italien und viele andere Mitgliedstaaten wie Ungarn, Tschechien, Polen, Slowakei, Schweden und Griechenland zählen ebenfalls zu den Kritikern. Frankreich, Luxemburg, Belgien und die Niederlande traten hingegen als Befürworter des Kommissionsvorschlags auf.
Handwerksrelevanz und Einschätzung
Die Dekarbonisierung der Unternehmensflotten ist ein Teil des Automobilpakets, das die Kommission im Dezember 2025 vorgelegt hat. Die Kommission will Unternehmen gesetzlich verpflichten, beim Kauf von Firmenwagen künftig feste Quoten an Elektro- und Niedrigemissionsfahrzeugen zu erfüllen.
Betroffen sind Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten und über 50 Millionen Euro Umsatz. Obwohl KMU formal von diesen Zielvorgaben ausgenommen sind, dürften sie mit erheblichen indirekten Auswirkungen konfrontiert sein, insbesondere wenn sie auf Leasing-, Miet- und Finanzierungsvereinbarungen mit großen Unternehmen angewiesen sind.