Zentralverband des
Deutschen Handwerks

Finanzierung

Handwerksbetriebe sind vor dem Hintergrund ihrer strukturellen Besonderheiten auf eine adressatengenaue Ausgestaltung der Finanzierungs- und Förderbedingungen angewiesen.
  • Ausschnitt eines Mannes am Schreibtisch, der auf einem Taschenrechner tippt, ein Laptop daneben.

Maßgeschneiderte Finanzierungsoptionen aus Sicht deutscher Handwerksbetriebe sind neben Bankendarlehen insbesondere Leasingangebote oder Herstellerfinanzierungen. Um Liquiditätsschwankungen auszugleichen bedarf es zusätzlich einfach abrufbarer Kreditlinien. Betriebe, die nicht über ausreichend Sicherheiten verfügen, müssen auf Bürgschaften der Bürgschaftsbanken zurückgreifen können. Und sofern es an Eigenkapital fehlt, braucht es mezzanine Finanzierungsformen und spezialisierte Beratungsleistungen. Zusätzlich sind Förderprodukte notwendig, die Zinsnachteile kleiner Betriebe ausgleichen oder ihnen die Kreditaufnahme auf Grund fehlender Historie (Gründer, Betriebsübernahmen) ermöglichen. All diese Möglichkeiten müssen einfach und regional zu haben sein.

Voraussetzung hierfür sind u.a. starke Regionalbanken, Förderbanken und Institutionen wie die Bürgschaftsbanken, deren Kreditvergabe- bzw. Fördermöglichkeiten nicht durch regulatorische Vorgaben eingeschränkt werden oder hohe Kosten verursachen. Zu vermeiden ist ebenfalls ein Konkurrenzgedanke zwischen den Förderinstitutionen, der den Überblick über Fördermaßnahmen unnötig erschweren würde und letztlich nicht den Kreditnehmern dient.

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