Zentralverband des
Deutschen Handwerks
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Elektronische Rechnung

Elektronisch Rechnungen gewinnen immer mehr an Bedeutung. Die Bundesregierung plant eine Verpflichtung zur Ausstellung von E-Rechnungen.
EC-Kartenlesegerät wird von Händen bedient im HIntergrund eine digitale Kasse

Elektronische Rechnungen (E-Rechnungen) sind Rechnungen in einem bestimmten strukturierten Datenformat (z. B. X-Rechnung, ZUGFeRD). E-Rechnungen werden in Deutschland heute bereits im Rechnungsverkehr mit der öffentlichen Verwaltung genutzt.

Betriebe, die ihre Belegverarbeitung digitalisieren, können ihre Prozesse optimieren und Kosten einsparen. Denn elektronische Rechnungen ermöglichen eine automatische und medienbruchfreie Verarbeitung von Rechnungen. Fehleranfällige manuelle Eingaben werden überflüssig. Rechnungen können schneller und komfortabler erstellt werden, der Papierverbrauch sinkt, Portokosten entfallen. Eingehende E-Rechnungen können elektronisch eingelesen, zugeordnet, geprüft, verbucht und zur Zahlung angewiesen werden.

Die Bundesregierung plant ausweislich des Koalitionsvertrages die Einführung eines elektronischen Meldesystems zur Erstellung, Prüfung und Weiterleitung von Rechnungen, um den Umsatzsteuerbetrug einzudämmen. Die Nutzung von E-Rechnungen wird dann verpflichtend. Ein fester Zeitpunkt steht hierfür aber noch nicht fest. Viele europäische Nachbarländer haben bereits elektronische Melde- und Berichtssysteme. Die EU-Kommission will Ende 2022 ein Meldesystem für elektronische Rechnungen für grenzüberschreitende Umsätze innerhalb der EU vorschlagen.

Über aktuelle Entwicklungen zu diesem Thema und die Anforderungen des Handwerks an ein elektronisches Meldesystem informieren wir Sie hier.

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