Europapolitische Prioritäten: Irland übernimmt EU-Ratsvorsitz
Irland will zudem einen Fokus auf die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit der EU legen.
Bürokratieabbau
Der europäische Bürokratieabbau wird für die Ratspräsidentschaft wie für das Handwerk eine der Prioritäten bleiben. Insbesondere für KMU sollen bürokratische Hürden abgebaut werden, ohne dabei Schutzstandards zu senken. Die bisher vorgelegten Omnibus-Vereinfachungspakete finden hier besondere Erwähnung. Durch die Vereinfachungsagenda sollen insbesondere Genehmigungsverfahren vereinfacht und gestrafft werden.
Binnenmarkt
Die Iren wollen auch den EU-Binnenmarkt weiter stärken, etwa über das 28. Regime, das Gesetz zur industriellen Beschleunigung und die Spar- und Investmentunion. Der Vorschlag zur Reform des EU-Vergaberechts ist für den Herbst vorgesehen. Das Handwerk wird sich dafür einsetzen, dass durch die Stärkung des Losgrundsatzes auf EU-Ebene der Wettbewerb um öffentliche Aufträge und der Zugang von KMU zum öffentlichen Markt gestärkt werden. Der Vorschlag für ein Europäisches Produktgesetz ("European Product Act") ist ebenfalls für den Herbst vorgesehen.