Zentralverband des
Deutschen Handwerks
Himbeermuffins auf einem weißen Teller werden mit Puderzucker bestäubt.

Meister im Handwerk

Kern der handwerklichen Weiterbildung ist der Meister. Handwerkskammern und Fachverbände kooperieren bei der Ordnungs- und Bildungsarbeit, sichern so eine hohe Qualität und einen konsequenten Arbeitsmarktbezug.

Der Meistertitel ist das Qualitätsmerkmal für Führungskräfte im Handwerk. Wer Führungsverantwortung übernehmen und ein höheres Einkommen erzielen möchte, braucht die Meisterqualifikation.
 

Handwerksmeister/innen:

  • leiten erfolgreich Betriebe. Sie bekommen eher notwenige Bankkredite als unqualifizierte Gründer. Meisterbetriebe gehen seltener insolvent als andere Betriebe.
  • sind flexibel und innovativ. Das schützt nachhaltig vor Beschäftigungslosigkeit.
  • haben einen Vorsprung an Wissen und Können. Das bewährt sich am Markt und im Kontakt mit Kunden. Wer sich auskennt, kann interessante Nischen nutzen und am Markt für sich erschließen.
  • können Lehrlinge ausbilden und damit einen leistungsfähigen und motivierten Nachwuchs heranbilden. Sie sind kompetente Ansprechpartner/innen im Betrieb und verfügen über eine hohe Autorität.
  • können sich zum Geprüften Betriebswirt (HwO) fortbilden und damit zusätzlich betriebswirtschaftlicher Profi werden.
  • haben in allen Bundesländern die Berechtigung, ohne Abitur an einer Hochschule zu studieren.

Die Meisterprüfung ist in den auf die einzelnen Gewerke bezogenen Meisterprüfungsverordnungen geregelt, die Prüfung nehmen die Meisterprüfungsausschüsse in den einzelnen Handwerkskammern ab. Vorbereitungskurse auf die Meisterprüfung an den Bildungseinrichtungen der Wirtschaft bereiten angehende Meister zuverlässig auf die Meisterprüfung vor.

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