Erasmus+: EP-Bildungsausschuss verabschiedet Berichtsentwurf
Erasmus+ ist das Programm der EU für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport und für das Handwerk bedeutend, um auch zukünftig für Auszubildende sowie Ausbilderinnen und Ausbilder den Erwerb internationaler Kompetenzen sicherstellen zu können.
Die Europaabgeordneten wollen das Programmbudget auf 47,39 Mrd. Euro (zu aktuellen Preisen) erhöhen, im Vergleich zu den von der Kommission vorgeschlagenen 40,8 Mrd. Euro. Um die Verwaltung von Erasmus+ zu vereinfachen, schlugen sie zudem eine klare Aufteilung der Mittel auf die verschiedenen Politikbereiche vor: allgemeine und berufliche Bildung (74,6 Prozent des Gesamtbetrags), Jugend und Freiwilligentätigkeit (15 Prozent) sowie Sport (4,1 Prozent).
Die Europaabgeordneten wollen die Voraussetzungen dafür verbessern, dass Erasmus+ mit anderen EU-Fonds und -Initiativen kombiniert werden kann. Zudem sollen kleinere Organisationen leichter an Fördermittel kommen und bürokratische Hürden sinken.
Der Rat hatte seine Position bereits im Mai festgelegt. Das Europaparlament muss seine Verhandlungsposition im Plenum bestätigen, danach können die Trilogverhandlungen beginnen. Die Entscheidung über die Mittelausstattung hängt von der endgültigen Einigung über den nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) ab.