EU-Wettbewerbsfähigkeitsrat tagt
Am 24. September tagte der Rat "Wettbewerbsfähigkeit" in dem die Wirtschaftsminister der 27 EU-mitgliedstaaten zusammenkommen. Für die Bundesregierung nahm Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) an der Sitzung teil.
Der irische Ratsvorsitz stellte seinen zweiten Kompromissvorschlag zum “EU Inc.”-Vorschlag, einer EU-weit einheitlichen Rechtsform für Kapitalgesellschaften, vor. Die Änderungen konzentrieren sich auf die von den Mitgliedstaaten durchgeführten Kontrollen, die Vorschriften zur Mitbestimmung und Vertretung der Arbeitnehmer in der Unternehmensleitung sowie die Bedingungen für den Erhalt öffentlicher Fördermittel.
Als handwerksrelevante Themen wurden außerdem der Industrial Accelerator Act (IAA) zur Stärkung der industriellen Wettbewerbsfähigkeit der EU und die EU-Verpackungsverordnung diskutiert. Außerdem standen der Chips Act und die Überarbeitung der Leitlinien zur Fusionskontrolle auf der Tagesordnung.