Zentralverband des
Deutschen Handwerks
05.11.2026

Verbrennerverbot: EP-Ausschüsse stimmen für Auflockerung

Die federführend zuständigen Ausschüsse für Umwelt und Verkehr im EU-Parlament haben am 4. November in einer gemeinsamen Abstimmung das Ergebnis des erzielten Kompromisses zwischen den Fraktionen von EVP, S&D und Renew bestätigt.

Ursprünglich sahen die Pläne der EU-Kommission vor, die CO2-Grenzwerte im Jahr 2025 für neu zugelassene Fahrzeuge um 100 Prozent zu senken. 

Nun sollen die CO2-Grenzwerte anstatt auf null um höchstens 95 Prozent sinken im Vergleich zu 2021. Wenn Hersteller klimafreundlich produzierten “grünen Stahl” verbauen, sinkt ihr individueller Grenzwert sogar auf bis zu 87,5 Prozent im Vergleich zu 2021. 

Das Plenum des Europäischen Parlaments wird voraussichtlich im Dezember 2026 seine Position final beschließen. Auch der Europäische Rat dürfte seine Position im Dezember offiziell festlegen: Neben den Grenzwerten für 2035 geht es dabei auch um Vorteile für Elektroautos aus Europa, den CO2-Ausstoß von Plugin-Hybriden, Biokraftstoffe und E-Fuels sowie um Lockerungen für ein Zwischenziel 2030. 

Die Trilogverhandlungen zwischen EU-Parlament, Rat und EU-Kommission könnten dann Anfang 2027 starten. 

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