24.11.2020

Politik muss unseren Betrieben weiter notwendige Hilfen bereitstellen

Portraitfoto von Holger Schwannecke in seinem Büro im Haus des Deutschen Handwerks in Berlin
Foto: ZDH/Boris Trenkel

ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke hat im Vorfeld des Bund-Länder-Treffens zum weiteren Vorgehen zur Corona-Bekämpfung mit Frank Specht vom Handelsblatt über die Erwartungen des Handwerks an die Politik in der aktuellen Pandemiephase gesprochen:

„Leider sprechen die weiter sehr hohen Infektionszahlen eine deutliche Sprache.  Umso mehr ist Politik in dieser Lage gefordert, weiter eine zwingend erforderliche Unterstützung unserer Handwerksunternehmen zu gewährleisten. Es ist aus Sicht unserer Betriebe überlebenswichtig, dass Politik nicht darin nachlässt, notwendige Hilfen bereit zu stellen. Die Novemberhilfen müssen in jedem Fall so lange laufen, wie der Novemberzustand auch in den Dezember hinein fortgeschrieben wird. Es braucht zügig eine Überbrückungshilfe III, die dann besonders auch die mittelbar Betroffenen und all diejenigen in den Blick nehmen muss, die durch das Raster der bisherigen Hilfspakete etwa wegen viel zu hoher Schwellenwerte gefallen sind. Je länger umfangreiche Beschränkungen andauern, umso angespannter wird die Liquiditätssituation für unsere Betriebe und umso stärker müssen Liquiditätshilfen in den Fokus rücken. Keinesfalls dürfen neue Maßnahmen und Vorgaben zu weiteren Erschwernissen für Betriebe und Mitarbeiter, für Schulen und Einrichtungen der beruflichen Bildung führen. Gerade letztere brauchen unverändert Unterstützung.“

Coronavirus

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