Zentralverband des
Deutschen Handwerks
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Deutschen Handwerks

Praktikum im Handwerk

Mit einem Betriebspraktikum erhalten Schüler einerseits einen Eindruck vom Handwerk und dem betrieblichen Alltag. Andererseits können sich Betriebe ein Bild von Bewerberinnen und Bewerbern machen und prüfen, ob sie für den Betrieb geeignet sind.
AZUBI und Ausbildner

Für die Handwerksbetriebe ist bei der Besetzung freier Ausbildungsplätze ein Betriebspraktikum ein wichtiges Instrument. Schülerinnen und Schüler können im Lehrstellenradar ein geeignetes Praktikum im Handwerk finden.

Plakat mit der Aufschrift "Trotz Social Distance: Wir sollten uns näher kennenlernen."

Lehrstellenradar

Schulabgänger, Eltern, Lehrer oder Ausbildungsberater? Der Lehrstellenradar bietet Zugang zu freien Lehrstellen oder Praktikumsplätzen in Handwerksberufen.

www.lehrstellen-radar.de

Zahlreiche Handreichungen helfen bei der Vorbereitung und Durchführung eines Praktikums im Handwerk, damit den Schülerinnen und Schülern ein authentischer Eindruck des Berufslebens gegeben wird und sie für das Handwerk begeistert werden können:

  • Die Handwerkskammern halten Leitfäden bereit und unterstützen durch die Ausbildungsberatung.
  • Weitere Informationen zu verschiedenen Praktikumsformen sind auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit zusammengestellt.
  • Die Empfehlungen der Allianz für Aus- und Weiterbildung bieten ebenfalls eine Anleitung für die Organisation des Praktikums (siehe Downloadbereich)
  • Eine rasche und passgenaue Besetzung von Praktikumsplätzen wird durch eine für die allgemeinbildenden Schulen passende Ausrichtung und Darstellung der Praktika unterstützt. Hierfür haben die Bundesagentur für Arbeit und SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland Checklisten für Betriebe und Schulen entwickelt: Checklisten für ein erfolgreiches Schülerbetriebspraktikum (schulewirtschaft.de)
  • Mädchen und junge Frauen können gezielt über die Praktikumsbörse www.empowergirl.de der Initiativen MINTvernetzt und Bündnis für Frauen in MINT-Berufen angeworben werden. Die Nutzung der Plattformen ist für kleine und mittlere Betriebe kostenlos. Zudem sind auf der Internetseite Links zu nützlichen Checklisten für eine gendersensible Kommunikation zusammengestellt.

  • Ab dem 01.04.2024 wird ein neues Berufsorientierungspraktikum (BOP) mit einer Dauer von mindestens einer bis maximal sechs Wochen eingeführt. Es richtet sich an junge Menschen nach Absolvieren ihrer Vollzeitschulpflicht. Die Förderung umfasst die Übernahme individueller Kosten, die bei dem jungen Menschen durch die Teilnahme am BOP anfallen (z. B. Fahrten und Unterbringung, siehe auch Informationen im Downloadbereich).
  • Sofern kein Präsenzpraktikum durchgeführt werden kann, sind digitale Betriebspraktika eine Alternative. Zu den Voraussetzungen und Durchführungsmöglichkeiten hat das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung Informationen zusammengestellt: Online-Praktikum - KOFA
  • Der „digitale Werkzeugkoffer“ gibt Tipps, wie geeignete Personen für Ihr Praktikumsangebot gefunden werden, welche Arten von Praktika Sie anbieten und wie Sie diese ansprechend und erfolgreich gestalten können, sodass Sie auf diesem Weg potenzielle Auszubildende gewinnen: Praktikum | Der digitale Werkzeugkoffer (der-digitale-werkzeugkoffer.de)

Gute Beispiele aus der Handwerksorganisation

  • Praktikums-Speeddating
  • Makerspace - #machdeinhandwerk.de
  • VIP - Vorbereitet ins Praktikum
  • QP - Qualifiziertes Praktikum

Downloads Praktikum im Handwerk

  • Die Qualität im Blick: Das Betriebspraktikum von Schülerinnen und Schülern weiterentwickeln
    Empfehlungen der Partner der Allianz für Aus- und Weiterbildung
  • Übersicht Ablauf Schülerpraktikum
    Vorbereitungs-, Durchführungs- und Nachbereitsungsphase
  • Chancen einräumen - neue Perspektive zur Fachkräftesicherung
    Das Berufsorientierungspraktikum (BOP)
    Informations-Flyer für Arbeitgeber
  • Das Berufsorientierungspraktikum (BOP) - neue Perspektiven zur Fachkräftesicherung
    Informations-Flyer für Arbeitgeber