Zentralverband des
Deutschen Handwerks

Das Verpackungsgesetz

Das Verpackungsgesetz (kurz: VerpackG) regelt das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die hochwertige Verwertung von Verpackungen. Ziele sind insbesondere der Schutz der Umwelt und ein fairer Wettbewerb.
  • Eine Frau verklebt ein Paket in einem Warenlager.

Das Verpackungsgesetz ist seit dem 1.1.2019 in Kraft und hat damit die bis dahin geltende Verpackungsverordnung abgelöst. Ziele des Gesetzes sind, dass Recycling von Verpackungsabfällen weiter zu steigern, mehr Transparenz zu schaffen und damit auch die Einhaltung der gesetzlichen Regelungen zu sichern.

Für welche Handwerksbetriebe gilt das Verpackungsgesetz?

Alle Handwerksbetriebe, die Waren verpacken und an Dritte weitergeben, fallen unter den Regelungsbereich des Verpackungsgesetzes.

Wann wurde das Verpackungsgesetz zuletzt geändert?

Aufgrund der Umsetztung von europarechtlichen Vorgaben wurde das VerpackG geändert. Die Neuerungen gelten seit dem 3. Juli 2021. Für Handwerksbetriebe sind vor allem

  • die Erweiterung der Registrierungspflicht,
  • die Erweiterung der Informations- und Nachweispflichten,
  • die Ausweitung der Pfandpflicht sowie
  • die Verpflichtung zum Angebot von Mehrwegalternativen beim Angebot von sog. Take-away-Speisen und Getränken in Einwegverpackungen und -bechern von Belang.

Weitere Informationen über das Verpackungsgesetz finden Sie unter unseren FAQs und Praxisbeispielen.  Auch stellt die Zentrale Stelle Verpackungsregister unter www.verpackungsregister.org ausführliche Informationen zur Verfügung. Diese hat neben Informationsblättern, Erklärvideos, Checklisten auch einen Schnell-Check zur Betroffenheit entwickelt. 

Weitere Informationen zum Herunterladen

  • Grundsatzinformationen zum VerpackG der ZSVR
    Grundsätzliche Fragen und Antworten

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