06.08.2020

15 Bundesländer gewähren Fristverlängerung bei der Aufrüstung von Kassen bis zum 31. März 2021

Ausschnitt einer Kasse, vor der eine Person mit einem Geldschein in der Hand steht und etwas eintippt.
Foto: AdobeStock/JeanLuc

Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) fordert, dass die Betriebe bis zum 30. September 2020 zertifizierte technische Sicherheitseinrichtungen (TSEs) in ihre Kassen einbauen, um Manipulationen zu verhindern. Aufgrund der Corona-Pandemie und der Umstellung der Kassen auf die neuen Umsatzsteuersätze können viele Betriebe die Frist nicht einhalten. Zur Abwendung von Härtefällen haben mit Ausnahme von Bremen nunmehr alle Bundesländer mit jeweiligen Ländererlassen beschlossen, unter bestimmten Voraussetzungen einen zeitlichen Aufschub längstens bis zum 31. März 2021 zu gewähren. Dies dient zum einen der Entlastung der Betriebe, die sonst einen Antrag auf Fristverlängerung gemäß § 148 Abgabenordnung stellen müssten, zum anderen aber auch der Finanzverwaltung, die nunmehr derartige Anträge nicht bescheiden muss. Darüber hinaus wird durch die Ländererlasse auch sichergestellt, dass innerhalb der jeweiligen Bundesländer eine einheitliche Rechtsanwendung erfolgt.

Eine Übersicht der Länder mit den geltenden Regelungen steht nachfolgend zum Download bereit.

Handreichung "Kassenführung"

Hand zieht Bon aus einer digitalen Kasse heraus.
Foto: AdobeStock/Koonsiri

Der ZDH hat eine umfassende und aktualisierte Handreichung zur Neuregelung 1.1.2020 zur Kassenführung erstellt.

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