Zentralverband des
Deutschen Handwerks
Zentralverband des
Deutschen Handwerks

Partner in der Entwicklungszusammenarbeit

sequa, GIZ und verschiedene Bundesministerien unterstützen das Handwerk bei Projekten der internationalen Zusammenarbeit.
Zwei Frauen diskutieren und gestikulieren in einem modernen Konferenzraum.

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ist in Deutschland für die Entwicklungszusammenarbeit zuständig.  Auf der Überblicksseite des BMZ zur Entwicklungspolitik der Bundesrepublik Deutschland werden die großen länderübergreifenden Themen der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) dargestellt.

Im Jahr 2020 hat das BMZ sein Reformkonzept BMZ 2030 vorgelegt, um Maßnahmen und Mittel der Entwicklungspolitik noch strategischer, wirksamer und effizienter einzusetzen. Kern des Konzepts ist, dass die deutsche Entwicklungspolitik mit rund 60 Partnerländern zusammenarbeitet, die in der Länderliste des BMZ dargestellt sind. Jedes Land steht vor eigenen, speziellen Herausforderungen, was sich in der strategischen Zusammenarbeit mit den Ländern und Regionen widerspiegelt.

Die Förderung der Privatwirtschaft in Entwicklungs- und Schwellenländern hat sich in den letzten Jahren sehr ausgeweitet. Das BMZ unterstützt dabei nicht nur die entwicklungspolitische Arbeit, die das Investitionsklima vor Ort verbessert, sondern es bietet mit seiner regionalen und fachlichen Expertise ein attraktives Spektrum an Finanzierungsinstrumenten, Begleitmaßnahmen, Beratung und Kooperationsmöglichkeiten.

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Die GIZ unterstützt als hundertprozentiges Bundesunternehmen die Bundesregierung dabei, ihre Ziele in der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung und in der internationalen Bildungsarbeit zu erreichen. Sie arbeitet in unterschiedlichsten Themen und Bereichen, u. a. Sicherheit, Wideraufbau und Frieden, Energie und Umweltthemen, nachhaltige Infrastruktur, Staat und Demokratie, soziale Entwicklung sowie auch in der Förderung von Wirtschaft und Beschäftigung.

Der überwiegende Teil der Programme Projekte und Programme wird im Auftrag des BMZ durchgeführt.

Im Handwerk führt die GIZ vor allem Projekte der beruflichen Bildung durch und arbeitet dabei auch mit Handwerksorganisationen, Handwerksbetrieben sowie Handwerkerinnen und Handwerkern zusammen. Die Aufgaben reichen von der Entwicklung von Curricula, Qualifizierung von Ausbildern und Zertifizierung von Ausbildungsleistungen, Aufbau von Berufsbildungszentren bis hin zur Schaffung von Betriebspartnerschaften. Die Zusammenarbeit der GIZ mit dem Handwerk ist durch eine Kooperationsvereinbarung mit dem ZDH gefestigt.

sequa gGmbH

Die sequa gGmbH, die Durchführungsorganisation der deutschen Wirtschaft, führt seit 1991 Programme und Projekte der Entwicklungszusammenarbeit durch und arbeitet hauptsächlich mit der verfassten deutschen Wirtschaft, d.h. mit Kammern, Verbänden und Interessensvertretungen zusammen.

Gesellschafter sind vier Wirtschafts-Spitzenverbände: der Arbeitgeberverband BDA, der Bundesverband der Deutschen Industrie BDI, der Deutsche Industrie- und Handelskammertag DIHK, der ZDH – sowie seit 2010 auch die GIZ. Der überwiegende Teil der Programme wird im Auftrag des BMZ durchgeführt.

Für das Handwerk bietet die sequa besonders hohe Kompetenz und Erfahrung in ihren Geschäftsfeldern KVP + BBP, Kammer- und Verbands- und Berufsbildungs-Partnerschaften sowie dem PartnerAfrika-Programm. Diese Programme richten sich im Wesentlichen an die Handwerksorganisationen – Handwerkskammern, Kreishandwerkerschaften, Verbände und Interessenvertretungen des deutschen Handwerks. Sie sind in der EZ überwiegend in der beruflichen Bildung aktiv. Eine Übersicht aller Projekte ist unter sequa weltweit aufgeführt.

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