JA zum Meister – die Zukunft im Handwerk ist meisterlich

Aktuelles

Bundesrat stärkt Initiative zur Wiedereinführung der Meisterpflicht

[15.02.2019]

ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke erklärt zur Annahme des Antrags des Freistaats Bayern zur Wiedereinführung des verpflichtenden Meisterbriefs in einzelnen nach der Handwerksordnung zulassungsfreien Handwerken (BR-Drs. 464/18) im …
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"Monopolkommission lässt bei ihrer Argumentation offensichtlich Fakten außen vor"

[24.01.2019]

Statement von ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer zur Monopolkommission, die mitgeteilt hat, dass sie die Rückkehr zur Meisterpflicht im Handwerk ablehnt.
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Der Meisterbrief und das bewährte System der dualen Ausbildung in Deutschland sind Vorbild in Europa. Wirtschaftsstärke, Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit basieren auf der fachlichen Qualifikation von Betriebsinhabern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die duale Ausbildung bietet die Grundlage für berufsspezifische Fortbildungen und erweist sich als Garant gegen Jugendarbeitslosigkeit. Insbesondere das Meisterbrieferfordernis steht für nachhaltiges und erfolgreiches Unternehmertum und gelebten Verbraucherschutz.

Einführung der Meisterpflicht in zulassungsfreien Gewerken

Die Abschaffung der Meisterpflicht für 53 der 94 Handwerksberufe durch die HwO-Novelle 2004 hat spürbare Folgen in diesen Gewerken hinterlassen: weniger Fachkräfte, weniger Ausbildung und nicht selten Klagen über Qualitätseinbußen bei den Handwerksleistungen. Wenn es immer weniger Meister gibt, ist die Weitergabe von Wissen und qualifizierter Ausbildung gefährdet. Und wenn keine Azubis nachkommen, fehlen dem Handwerk künftig die Fachkräfte. Die Bundesregierung will die Fehlentwicklungen korrigieren und den Meisterbrief stärken. Der Koalitionsvertrag enthält dazu einen eigenen Passus. Damit kommt die Bundesregierung der Forderung des Handwerks nach. Auch der Bundesrat fordert die Wiedereinführung der Meisterpflicht in den zulassungsfreien Gewerken (Beschluss vom 15.02.2019, BR-Drs. 464/18). Aktuell prüft eine Koalitionsarbeitsgruppe im Deutschen Bundestag, wie die Meisterpflicht wieder eingeführt werden kann. Angesichts der breiten Unterstützung für eine Wiedereinführung in zulassungsfreien Gewerken erwartet das Handwerk, dass die Bundesregierung zeitnah einen entsprechenden Gesetzesentwurf vorlegt.

Rechtliche Handlungsspielräume nutzen

Der Zugang zum zulassungsfreien Handwerk ist anzupassen und der Kreis der zulassungspflichtigen Handwerksberufe auszuweiten. Dazu sind die bestehenden Schutzzielbestimmungen um weitere Aspekte wie etwa der Fachkräftesicherung und des Verbraucherschutzes zu ergänzen. Zur Umsetzung stehen dem Gesetzgeber entsprechende Handlungsspielräume zu Verfügung. Das belegt das juristische Gutachten von Prof. Dr. Burgi von der Ludwig-Maximilians-Universität München. Insgesamt hindern weder nationale noch europäische Regelungen den Gesetzgeber daran, derzeit noch zulassungsfreie Handwerke wieder zulassungspflichtig zu machen.

                                                                                                                                                                       

Volkswirtschaftlicher Mehrwert durch Meisterbrieferfordernis

Wichtige volkswirtschaftliche Gründe sprechen für die Ausweitung der Meisterpflicht: Das Meisterbrieferfordernis als qualifikationsbedingte Reglementierung trägt wesentlich zur Bestandsfestigkeit der Betriebe bei und minimiert Marktineffizienzen (insb. schädliche Preis- und Qualitätsentwicklungen) gerade in dem hier gegebenen Bereich der Erfahrungs- und Vertrauensgüter. Ferner hilft es, Informationsprobleme zum Vorteil für Verbraucher abzubauen. Das belegt das vom ZDH in Auftrag gegebene Gutachten von Prof. Dr. Alexander Haucap und Prof. Dr. Alexander Rasch vom Düsseldorfer Institute for Competition Economics (DICE) der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

                                                                                                                                                                          

Flyer "JA zum Meister"

Der ZDH-Flyer „JA zum Meister“ fasst die Vorzüge des Meisterbrieferfordernisses zusammen und zeigt auf, warum nicht nur der Kreis der zulassungspflichtigen Gewerke erweitert sondern auch insgesamt das System der beruflichen Aus- und Weiterbildung im Handwerk gestärkt werden muss.

                                                                                                                                                                       

Meisterbrief: Wir erklären das Erfolgsmodell

Das deutsche Handwerk verfügt über ein Instrument für mehr Ausbildung, geringe Jugendarbeitslosigkeit und höhere Wettbewerbsfähigkeit: den Meisterbrief. Er ist Vorbild für Europa. Deutschland hat die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit in der Europäischen Union. Grund dafür ist die qualifizierte Ausbildung der Jugendlichen im dualen System. Wenn von den mehr als 365.00 Auszubildenden 95 Prozent im zulassungspflichtigen Handwerk ausgebildet werden, spricht das für sich.

Der Flyer "Erfolgsfaktor Berufsqualifikation im Handwerk" präsentiert zehn Fakten zu meisterpflichtigen Handwerksberufen.

 

Der Meisterbrief in der Praxis

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