Brexit

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Der Austritt Großbritanniens aus der EU

Am 1. Februar 2020 ist das Vereinigte Königreich aus der Europäischen Union ausgetreten. 

Im Oktober 2019 einigten sich die EU-Kommission und die britische Regierung unter Premierminister Boris Johnson auf ein Austrittsabkommen, das die Modalitäten für einen geregelten Ausstieg Großbritanniens aus dem Staatenverbund festlegt. 

Eine Mehrheit der britischen Wähler hatte im Juni 2016 in einem Referendum dafür gestimmt, dass Großbritannien seine EU-Mitgliedschaft beendet. 

Als Drittstaat ist Großbritannien nicht länger am politischen Entscheidungsprozess in der EU beteiligt. In einer Übergangsphase bis zum 31.12.2020 bleibt Großbritannien jedoch Teil des Binnenmarkts und der Zollunion und ist für diesen Zeitraum weiterhin an EU-Recht gebunden. Eine Verlängerung dieser Übergangsfrist für bis zu zwei Jahre war bis zum 30.06.2020 möglich, setzte jedoch einen gemeinsamen Beschluss voraus, der nicht zustande kam. 

Somit endet die Übergangsphase zum 1. Januar 2021, wenn das Vereinigte Königreich den Binnenmarkt und die Zollunion verlässt. Die Einigung auf ein Abkommen zu den künftigen Beziehungen muss zeitnah erfolgen, anderenfalls besteht die Gefahr eines ungeordneten No-Deal-Brexits. Für Unternehmen ist es wichtig, sich so früh wie möglich auf die Folgen unterschiedlicher Szenarien nach Ende der Übergangsphase vorzubereiten.

Weiterführende Links zum Brexit finden Sie hier:

· Informationen zum deutschen Brexit-Übergangsgesetz

· Themenspezifische Hinweise der EU-Kommission

· EU-Gesetzgebungsverfahren und weitere Initiativen zur Brexit-Vorbereitung

· Administrative Hinweise der EU-Kommission

Brexit: EU-Kommission veröffentlicht Mitteilung zur Vorbereitung auf Ende der Übergangsphase

[15.07.2020]

Die EU-Kommission hat am 9. Juli eine Mitteilung veröffentlicht, um nationale Behörden, Wirtschaft und Gesellschaft auf die Veränderungen zum Ende der Brexit-Übergangsphase vorzubereiten.
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Weitere Informationen finden Sie in unserem Rundschreiben:

Britische Regierung und EU einigen sich auf Austrittsabkommen

Die Europäische Union und Großbritannien haben eine vorläufige Einigung zum Austritt Großbritanniens aus der EU gefunden. Der neue Kompromiss wurde am 17. Oktober von den Staats- und Regierungschefs der EU befürwortet. Der Text muss nun …
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Auswirkungen des Brexit auf das Handwerk

Das Handwerk bedauert die Entscheidung der Briten vom Juni 2016, die Europäische Union zu verlassen. Der Austausch zwischen Deutschland und dem Vereinigten Königreich ist für beide Länder ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor und hat zu einer starken Verflechtung der beiden Volkswirtschaften geführt.

Jetzt muss alles dafür getan werden, dass der Brexit so reibungslos wie möglich abgewickelt wird. Die Integrität des europäischen Binnenmarktes muss indes gewahrt bleiben. Nur so können negative Auswirkungen auch für das deutsche Handwerk vermieden werden. Besonders die Einführung von Zollkontrollen und der damit einhergehende bürokratische Aufwand würden Handwerksunternehmen abschrecken. Einfache und übersichtliche Exportregeln haben daher Priorität. Dies gilt nicht nur für den Güterexport. Auch der Handel mit Dienstleistungen sowie die Personenfreizügigkeit müssen zu fairen Bedingungen möglich bleiben.

Was das konkret für Unternehmen bedeutet, das erfahren Sie hier:

Brexit-Vorbereitung für Handwerksbetriebe

Aufgrund der tiefen Verstrickung zwischen Großbritannien und der EU können durch den Brexit unerwartete Folgen für Unternehmen entstehen.
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Umsatzsteuer- und Zollvorschriften nach Brexit

Nach dem Brexit sind bei der Lieferung nach sowie bei Werklieferungen (u.a.) in Großbritannien und Nordirland durch deutsche Unternehmer abweichende Vorschriften zu beachten.
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