Zentralverband des
Deutschen Handwerks
15.10.2026

Keine Schonfrist für neuen Bundesarbeitsminister

Der neue Bundesminister für Arbeit und Soziales Alexander Schweitzer muss „umgehend an die Arbeit gehen“ und Gesetzentwürfe zur Rente und zum Arbeitsmarkt vorlegen, so ZDH-Präsident Jörg Dittrich zu Rena Lehmann von NOZ.
Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks

Herr Dittrich, welche Erwartungen haben Sie an den neuen Arbeitsminister Alexander Schweitzer?

Mit Respekt vor Person und Amt würde ich ihm gerne Zeit gönnen, um anzukommen. Die wirtschaftliche Lage lässt das aber nicht zu. Als ehemaliger Ministerpräsident weiß er, dass es keine Schonfrist gibt. Er muss umgehend an die Arbeit gehen und die in der Koalition vereinbarten und zugesagten Reformen umsetzen. Betriebe und Beschäftigte brauchen Sicherheit und ein Wirtschaftswachstum, das nicht allein aus Schulden, staatlichen Investitionen und Brückentagen kommt, sondern aus privaten Investitionen.

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