ZDH-Umfrage zur Finanzierungssituation der Betriebe im Rahmen der Corona-Pandemie

In Anbetracht des aktuell großflächigen Infektionsgeschehens hat der ZDH – gemeinsam mit vielen Handwerkammern und Fachverbänden des Handwerks – seine Betriebsbefragungen zu den Folgen der Corona-Pandemie wieder aufgenommen. Die Umfragen helfen dabei, die Folgen der Corona-Pandemie für das Handwerk und seine aktuelle Geschäftstätigkeit besser beurteilen zu können. Die insgesamt siebte Umfragerunde wurde vom 11. bis zum 15. November 2020 durchgeführt. Insgesamt haben sich 1.968 Betriebe an der Befragung beteiligt.

Ergebnisse der Befragung in der 46. KW 2020:

Die Ergebnisse belegen – auch vor dem Hintergrund der direkten und indirekten Betroffenheit von Handwerksbetrieben durch den Teil-Lockdown – die anhaltenden und wieder zunehmenden Auswirkungen der Pandemie auf den handwerklichen Geschäftsbetrieb. Viele Betriebe sind weiterhin/erneut von substanziellen Umsatzausfällen betroffen. Die Auftragsbestände liegen oft deutlich unter dem jahreszeittypischen Niveau und es fehlen noch immer viele Mitarbeiter aufgrund der Pandemie (-folgen). Zudem gibt es weiterhin Störungen in den handwerklichen Lieferketten. Aufgrund des Teil-Lockdowns, aber auch bedingt durch die anhaltenden Unsicherheiten durch die Corona-Pandemie, sehen die Handwerksbetriebe bis zum Jahresende keine weitere Erholung. Die Ergebnisse der ZDH-Konjunkturbefragung für das 3. Quartal 2020 hatten eine deutliche Erholung angezeigt, auch wenn die Konjunktur sich noch deutlich schwächer zeigte als vor der Pandemie. Dieser Aufholprozess dürfte durch die aktuellen Entwicklungen gestoppt sein.

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