Zentralverband des
Deutschen Handwerks

Handwerksergebnisse der KfW-Umfrage 2026

Das Handwerk will investieren, doch eine schwache Nachfrage, hohe Kosten und ein erschwerter Zugang zu Finanzierungen bremsen viele Betriebe. Das zeigen die aktuellen Handwerksergebnisse der KfW-Unternehmensbefragung 2026.
Ausschnitt einer Person, die zahlreiche Unterlagen und Formulare betrachtet.

Im Rahmen der Unternehmensbefragung geben Handwerksbetriebe wichtige Hinweise auf ihre wirtschaftliche Situation, die Finanzierungslage und die Investitionsbedingungen.

Fast die Hälfte der befragten Handwerksbetriebe berichtet von sinkender Nachfrage nach ihren Produkten bzw. Dienstleistungen; nur knapp ein Fünftel verzeichnet Zuwächse. Auch für die kommenden zwölf Monate bleiben die Erwartungen gedämpft.

Hinzu kommt ein schwierigeres Finanzierungsklima. Erstmals geben mehr Handwerksbetriebe einen schwierigen als einen leichten Kreditzugang an. Als zentrale Belastungen nennen die Betriebe gestiegene Zinsen, den Aufwand der Antragstellung und höhere Sicherheitenanforderungen.

Auch die Investitionstätigkeit bleibt verhalten: Zwar sehen knapp 90 Prozent der Betriebe Investitionsbedarf, doch nicht einmal die Hälfte plant tatsächlich Investitionen. 

Als wichtigste Voraussetzungen für mehr Investitionen nennen die Betriebe weniger Bürokratie, Kostenentlastungen, bessere Finanzierungsbedingungen und verlässliche politische Rahmenbedingungen.

Abbildung 20 "Notwendige Rahmenbediungungen" aus der Auswertung

Die vollständige Auswertung der Handwerksergebnisse als Download

  • Auswertung der Handwerksergebnisse
    August 2026

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