Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk
Foto: MDH
Nach fünf Jahren Projektlaufzeit endet 2026 das Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk. Es hatte einen wesentlichen Anteil daran, dass zahlreichen Handwerksbetrieben digitale Technologien praxisnah vermittelt wurden.
Zum Abbau von Informationsdefiziten stellte das Zentrum den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Innovations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung, die in sechs regionalen “Schaufenstern” entwickelt und bei den Unternehmen platziert wurden.
Getreu dem Motto “Hilfe zur Selbsthilfe” standen die Vermittlung von Methoden und Problemlösungskompetenz sowie Vernetzungsmöglichkeiten der Betriebe im Fokus des Handelns. Als erster Ansprechpartner für das Handwerk bot das Zentrum neben verschiedenen Good-Practice-Beispielen, Dialogformaten und Analysetools auch Qualifizierungsangebote, die auf spezifische handwerkliche Bedarfe abgestimmt waren. Mithilfe einer modularen Plattform – der sogenannte Maschinenraum – ließen sich darüber hinaus passfähige digitale Angebote für Mittelstand und Handwerk identifizieren und entwickeln, um so die digitale Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken.
Seit 2024 hatte Künstliche Intelligenz im Zentrum deutlich an Bedeutung gewonnen. Über KI-Werkstätten, Stammtische und Speeddatings wurden Betriebe für das Thema sensibilisiert, vorhandene Vorurteile abgebaut und konkrete Einsatzmöglichkeiten aufgezeigt. Die Digitalisierungswerkstatt KI bot zudem praxisnahe Einblicke in Anwendungen, die sich bereits heute im Handwerk umsetzen lassen.
Digitalisierungscheck
Die Bedarfsanalyse ist ein Instrument, das Handwerksbetrieben Auskunft über den Grad der Digitalisierung in ihrem Unternehmen und Weiterentwicklungspotentiale geben soll.