Kroatien: Chancen für deutsche Anbieter im Denkmalschutz
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Kroatien will die Wohnqualität in seinen Städten bis 2030 deutlich verbessern. Anfang 2026 hat die Regierung deshalb neue Förderprogramme für Aufzüge und Fassadensanierungen in modernisierungsbedürftigen Bestandsgebäuden beschlossen.
Die Restaurierung von Altbauten in historischen Stadtkernen soll künftig stärker gefördert werden, vor allem bei denkmalgeschützten oder kulturell wichtigen Gebäuden. Nach dem neuen Fördermodell übernimmt der Staat ein Drittel der Sanierungskosten, Kommunen und Eigentümer jeweils ein weiteres Drittel.
Die Fördermittel werden jährlich ausgeschrieben, erstmals im März 2026. Für dieses Jahr sind 3 Millionen Euro vorgesehen, für 2027 weitere 4 Millionen. Vorrang erhalten Gebäude mit komplexem Sanierungsbedarf; Projekte mit hoher Energieeffizienz haben bessere Chancen auf Berücksichtigung.
Nach Angaben des kroatischen Bauministeriums könnten jährlich rund 100 Projekte kofinanziert werden. Dadurch dürfte die Nachfrage nach modernen Sanierungskonzepten steigen, wovon auch deutsche Anbieter innovativer Produkte und Beratungsleistungen profitieren können. Empfohlen wird dabei die Kooperation mit lokalen Partnern.
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Deutsch-Kroatische Industrie- und Handelskammer
Quelle: www.gtai-exportguide.de, Pressemeldung vom 6. Februar 2026