Allianz für Aus- und Weiterbildung

Um die berufliche Bildung zu stärken, hat die Bundesregierung im Dezember 2014 mit Vertretern der Wirtschaft, der Gewerkschaften, der Bundesagentur für Arbeit und der Länder im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gemeinsam die neue Allianz für Aus- und Weiterbildung besiegelt.
Foto: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Am 12. Dezember 2014 wurde die Allianz für Aus- und Weiterbildung unterzeichnet. Partner sind Bund (Bundesministerien für Wirtschaft und Energie, Bildung und Forschung sowie Arbeit und Soziales, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration), Wirtschaft (Deutscher Industrie- und Handelskammertag, Zentralverband des Deutschen Handwerks, Bundesverband Deutscher Arbeitgeber sowie Bundesverband Freier Berufe), Länder (Kultusministerkonferenz, Wirtschaftsministerkonferenz, Arbeits- und Sozialministerkonferenz), Gewerkschaften sowie Bundesagentur für Arbeit  

Als wesentliche Handlungsschwerpunkte wurden vereinbart, Jugendliche künftig besser auf den Beruf und die Arbeitswelt vorzubereiten, allen Jugendlichen eine Chance auf eine - vorrangig betriebliche - Ausbildung zu geben, die Attraktivität und die Qualität der Ausbildung weiter zu verbessern sowie die berufliche Weiterbildung zu stärken.

Das Handwerk unterstützt die Allianz für Aus- und Fortbildung maßgeblich, um eine drohende Fachkräftelücke zu vermeiden. Trotz einer hohen Ausbildungsbereitschaft der Betriebe stellt die Besetzung vakanter Lehrstellen aufgrund der demografischen Entwicklung und eines veränderten Bildungsverhaltens eine wachsende Herausforderung dar.

Die Allianz will eine umfassende und ausgewogene Berufs- und Studienorientierung an allen Schulformen unterstützen. Die Assistierte Ausbildung wird bundesweit mit bis zu 10.000 Plätzen gefördert. Insbesondere Klein- und Kleinstbetriebe erhalten so die notwendige Hilfe bei der betrieblichen Ausbildung von Jugendlichen mit hohem Unterstützungsbedarf.