Zentralverband des
Deutschen Handwerks
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Deutschen Handwerks
22.07.2022

"Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende."

Mehr Mut zur Selbstständigkeit – egal ob Neugründung oder Betriebsübernahme. "Das Gründen eines Betriebes gehöre zur DNA des Handwerks", so Hans Peter Wollseifer.
Portraitfoto von Hans Peter Wollseifer vor dem Haus des Deutschen Handwerks in Berlin

Wer einen Betrieb gründet, schafft etwas Neues von Wert. Er oder sie schafft Arbeits- und Ausbildungsplätze und etwas, das bleibt. Und verhilft neuen Ideen zum Durchbruch. Das Gründen eines Betriebes gehört zur DNA des Handwerks, sagt ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer im Grußwort des GründerNavi (Ausgabe Juli 2022), dem Magazin für junge Betriebe im Handwerk:

Liebe Unternehmerinnen und Unternehmer,

"Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende". Dieser Satz stammt vom griechischen Philosophen Demokrit. Und ja, jeder Neuanfang erfordert Mut. Denn neu anfangen bedeutet, bekannten und sicheren Boden zu verlassen und neues und unbekanntes Terrain zu betreten. Aber nur wer Altes loslässt, kann nach Neuem greifen: Und in dem Neuen steckt die Zukunft.

Ich spreche aus eigener Erfahrung, wenn ich sage: Es ist ein großartiges Gefühl, sich selbst etwas aufgebaut zu haben! Es ist eine Freude, junge Menschen auszubilden und ihnen das Rüstzeug für ihren beruflichen Weg mitzugeben. Es macht einen zufrieden, die eigenen Ideen umzusetzen! Und wie gut klingt doch der Satz: "Ich bin mein eigener Chef." Das und noch mehr ist das Glück, das am Ende von mutigem Handeln steht.

Getragen von diesen Erfahrungen möchte ich auch Ihnen Mut machen, sich selbstständig zu machen. Und zwar unabhängig davon, ob Sie neu gründen oder einen Betrieb übernehmen möchten.

Wer einen Betrieb gründet, schafft etwas Neues von Wert. Er oder sie schafft Arbeits- und Ausbildungsplätze und etwas, das bleibt. Und verhilft neuen Ideen zum Durchbruch. Das Gründen eines Betriebes gehört zur DNA des Handwerks.

Und auch die Übernahme eines Betriebes ist eine sehr spannende Form der Gründung, und die Zeit dafür ist momentan aufgrund der demographischen Situation besonders gut. Allein in den kommenden fünf Jahren stehen rund 125.000 Betriebsnachfolgen im Handwerk an. Wer einen Betrieb übernimmt, der gestaltet Bewährtes neu und bewahrt Ausbildungs- und Arbeitsplätze und wertvolles Know-how.

Ob Gründung oder Übernahme: In beiden Bereichen gibt es für qualifizierte Handwerkerinnen und Handwerker, Meisterinnen und Meister ganz hervorragende Aussichten, denn die Arbeit wird ihnen nicht ausgehen bei all den Zukunftsaufgaben im Klimaschutz, bei der Energie- und Mobilitätswende, beim Wohnungsbau oder der Versorgung einer immer älteren Bevölkerung.

Die bundesweit über 900 Beratungsstellen der Handwerkskammern und Fachverbände helfen kostenfrei, einen Businessplan zu erstellen, unterstützen bei der Markterkundung, bewerten den Einsatz innovativer Technologien und vieles mehr. Mit der Beratung der Handwerksorganisation im Rücken sind Sie bestens informiert und beraten, um mutig und erfolgreich Ihren Betrieb aufzubauen und Ihr eigener Chef oder Ihre eigene Chefin zu werden. Denn, so heißt es auch in einer unserer Handwerkskampagnen: "Wir wissen, was wir tun".

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