Verkehr

asphalt road on dandelion field
Foto: iStock/AGrigorjeva

Das Handwerk braucht Mobilität. Es ist darauf angewiesen, eigene Fahrzeuge für die wohnortnahe Versorgung der Bevölkerung, für Fahrten zu Serviceeinsätzen oder zu Baustellen sowie für den Transport von Arbeitsmaterialien flexibel nutzen zu können. Daher verfügt das Handwerk über umfangreiche Fuhrparks von Pkw, leichten und schweren Nutzfahrzeugen und mobilen Arbeitsmaschinen. Funktionsfähige Verkehrsinfrastrukturen sind Grundvoraussetzung jeder erfolgreichen wirtschaftlichen Betätigung im Handwerk.

In den letzten Jahren nahmen die Belastungen für Handwerksbetriebe erheblich zu. Die Einrichtung von Umweltzonen, Ausdehnungen von Mautsystemen und die Einführung der digitalen Tachographen sowie der immer schlechtere Zustand der Straßeninfrastruktur sind nur einige Beispiele. Der ZDH fordert daher, dass die besonderen Erfordernisse des Handwerks bei der verkehrspolitischen Gesetzgebung auf nationaler, europäischer und kommunaler Ebene stärker berücksichtigt werden.

Die Mobilität muss sich in Zukunft weiterentwickeln, effizienter und emissionsärmer werden. Das Handwerk unterstützt die Anstrengungen zur Schadstoffreduzierung im Fahrzeugbereich und das Ziel der emissionsarmen Mobilität. Da das Handwerk dauerhaft auf eigene Fahrzeuge angewiesen sein wird, sind insbesondere Elektromobilität, Hybrid-, Gas- und Brennstoffzellenantriebe nachdrücklich zu unterstützen. Kurz- und mittelfristig gibt es für viele Einsatzbereiche im Handwerk jedoch noch kaum Alternativen zum Diesel. Die Fahrzeugindustrie muss deshalb kurzfristig Dieselfahrzeuge bereitstellen, die auch im Fahrbetrieb dauerhaft geringe Schadstoffausstöße aufweisen.

Handwerk und Mobilität

Das Handwerk braucht Mobilität. Die Standorte der Betriebe müssen in Ballungsräumen ebenso wie in ländlichen Gebieten für Kunden, Beschäftigte und Lieferanten jederzeit erreichbar sein.
mehr

Luftreinhaltepolitik: Diesel und drohende Fahrverbote

Das Handwerk bekennt sich ausdrücklich zum Ziel der Verbesserung der Luftqualität. In den letzten Jahrzehnten konnte eine massive Reduzierung der Luftschadstoffe erreicht werden.
mehr

Mautsysteme

Durch des 4. Gesetz zur Änderung des Fernstraßenmautgesetzes werden ab Juli 2018 alle Bundesstraßen in die Lkw-Maut einbezogen. Bereits ab 1. Oktober 2015 wurde der Geltungsbereich der Lkw-Maut auf Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen ausgedehnt.  …
mehr

Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz

Durch das Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz und die -verordnung sind im gewerblichen Güter- und Werkverkehr Grundqualifikations- und Fortbildungsmaßnahmen für Kraftfahrer von Fahrzeugen über 3,5 t Gesamtgewicht obligatorisch.  …
mehr

Lenk- und Ruhezeiten / Tachographenpflicht

Lenk- und Ruhezeiten für Kraftfahrer und Auswirkungen auf das Handwerk
mehr

Mehr Investitionen in Straßen

Schlechte Straßen kosten Handwerksbetriebe viel Geld, zeigen Umfragen des ZDH. Knapp 30 Prozent der Handwerksbetriebe bewerten den Zustand der Straßeninfrastruktur mit mangelhaft oder gerade noch ausreichend. In einer Umfrage des …
mehr

Werkverkehr

Handwerksbetriebe, die Werkverkehr mit Fahrzeugen über 3,5 Tonnen Gesamtmasse betreiben, müssen ihr Fahrzeug beim Bundesamt für Güterverkehr anmelden.
mehr

Elektromobilität

Elektromobilität ist für Deutschland eine zentrale Zukunftstechnologie mit großen Potentialen für das Handwerk. Das Handwerk bringt seine Innovationskraft und Leistungsfähigkeit in die Entwicklung und Einführung dieser wichtigen …
mehr