Zentralverband des
Deutschen Handwerks
13.01.2026

ZDH-Umfrage zur E-Rechnung

Der ZDH führt eine Umfrage unter den Handwerksbetrieben zum Umfang der Nutzung und zu den Problemen mit der E-Rechnung durch.

Seit dem 1.1.2025 gilt für alle Unternehmen in Deutschland eine gesetzliche Empfangspflicht für elektronische Rechnungen. Die Ausstellung von E-Rechnungen ist während des Jahres 2026 noch freiwillig. Ab dem 1.1.2027 wird nach der derzeitigen Rechtslage eine Verpflichtung zur Ausstellung von E-Rechnungen an unternehmerische Auftraggeber für Unternehmen mit einem Vorjahresgesamtumsatz ab 800.000 Euro gelten, ab dem 1.1.2028 auch für alle übrigen Unternehmen. 

Im vergangenen Jahr zeichnete sich ab, dass die E-Rechnung in der Praxis Probleme bereitet und deshalb durch die Handwerksbetriebe nur wenig verwendet wird. Das verbleibende Jahr bis zum Inkrafttreten der verpflichtenden Ausstellung von E-Rechnungen muss deshalb für eine Anpassung der am Markt erhältlichen E-Rechnungssoftwareprodukte an die gesetzlichen Anforderungen und an die Erfordernisse der Betriebe genutzt werden, damit ab dem 1.1.2027 rechtssicher E-Rechnungen gestellt und empfangen werden können. Falls dieses Ziel absehbar nicht erreicht werden kann, wird sich der ZDH auf politischer Ebene für eine Verlängerung der Übergangsfrist für die Ausstellung von E-Rechnungen einsetzen.

Vor diesem Hintergrund führt der ZDH eine Umfrage unter den Handwerksbetrieben zur aktuellen Nutzung der E-Rechnung und der damit verbundenen Probleme durch. Die Umfrage ist unter zdh-umfragen.de/e-rechnung bis zum 27.2.2026 erreichbar. 

Schlagworte