Zentralverband des
Deutschen Handwerks
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Deutschen Handwerks
21.02.2019

Erfolgreich mit B2B-Leistungen mit einem Schweizer Partner

Mit B2B-Leistungen können deutsche Handwerker trotz Schweizer Bürokratie weiterhin gute Geschäfte im Nachbarland machen.

Trotz der bürokratischen Hürden können mittelgroße Betriebe die Schweizer Bürokratie in den Griff bekommen. Einige Unternehmen beschäftigen extra einen Mitarbeiter, der sich ausschließlich mit den eidgenössischen Vorschriften befasst. Größere Unternehmen setzen dafür noch mehr Ressourcen ein oder arbeiten direkt mit Schweizer Unternehmen zusammen, beispielsweise als B2B-Zulieferer. Auf diese Weise haben die Firmen einen ortskundigen Partner an ihrer Seite, der sie bei bürokratischen Regelungen unterstützt. Außerdem profitieren sie noch mehr vom hohen Schweizer Preisniveau.

Auf solche B2B-Leistungen in der Schweiz hat sich das Unternehmen Haas Fertigbau (www.haas-fertighaus.de) mit Sitz im bayrischen Falkenberg spezialisiert. In dem Familienbetrieb arbeiten etwa 1.000 Mitarbeiter, in Deutschland, Tschechien, Österreich und der Schweiz. Das Unternehmen hat sich auf schlüsselfertige Einfamilienhäuser spezialisiert und bietet Komplettlösungen aus einer Hand an. Von den drei Produktionsstandorten in Tschechien, Deutschland und Österreich werden die Häuser bis auf das entsprechende Baugrundstück transportiert, wo die Monteure das Haus zusammenbauen. Fachfirmen kümmern sich um die Elektrik-, Sanitär- und Heizungseinrichtungen.

Von den 600 bis 700 Häusern jährlich baut das Unternehmen etwa 30 in der Schweiz. Dazu kommen noch viele Aufträge, bei denen das Unternehmen Schweizer Baufirmen beliefert, mit einzelnen Bauteilen, Fassaden und kompletten Konstruktionen. Das Unternehmen kann Preisvorteile an seine Kunden weitergeben, die diese wiederum an ihre Endkunden durchgeben. Dadurch profitieren die Schweizer Auftraggeber von den günstigen Preisen und arbeiten trotzdem mit einheimischen Handwerkern zusammen. Auf diesem Weg können deutsche Handwerker trotz Kontrollen, Zöllen und viel Bürokratie weiterhin gute Geschäfte im Nachbarland machen.

Quelle: www.handwerk-magazin.de, Pressemitteilung vom 25. Juli 2018

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