Geplante Steuererhöhung würde das Handwerk treffen
Eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes träfe viele Handwerksbetriebe direkt. Dringend notwendige Investitionen und Fachkräftesicherung könnten darunter leiden, so ZDH-Präsident Jörg Dittrich zu Martin Greive und Jan Hildebrand (Handelsblatt).
Foto: ZDH/Henning Schacht
“Eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes ist in Wahrheit eine Steuererhöhung für das Handwerk. Drei von vier Handwerksunternehmen sind Personenunternehmen, bei denen die Einkommensteuer zugleich die Unternehmenssteuer ist. Wer an der Einkommensteuer dreht, dreht direkt an der Unternehmenssteuer der Betriebe. In der anhaltenden Krise würde das dringend benötigte Investitionsmittel entziehen und die Ausbildung von Fachkräften gefährden. Stattdessen müssen die Betriebe spürbar entlastet werden.”