Zentralverband des
Deutschen Handwerks
19.01.2026

Das Lebensmittelhandwerk braucht Chancengleichheit

Das Lebensmittelhandwerk hat in einem Positionspapier Forderungen zur Stärkung der Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe erarbeitet. Um Chancengleichheit zu gewährleisten, müssen Bürokratie und unverhältnismäßige Regulierung abgebaut werden.
Bäcker am Laptop

Am Ende der Seite finden Sie das ausführliche Positionspapier zum Download, in dem notwendige Maßnahmen zur Stärkung des Lebensmittelhandwerks ausführlich erläutert werden.

Zusammenfassung

Entlastung statt neuer Belastungen

Das Lebensmittelhandwerk braucht verlässliche Rahmenbedingungen, um wirtschaftlich arbeiten zu können. Bürokratie, steigende Abgaben und komplizierte Antragsverfahren binden Ressourcen, die für Investitionen, Ausbildung und Innovation fehlen.

Versorgungssicherheit braucht starke Betriebe

Regionale Handwerksbetriebe sichern nicht nur Qualität und Vielfalt, sondern auch die Grundversorgung. Ihre Resilienz muss gezielt gestärkt werden – durch stabile Lieferketten, bezahlbare Energie und eine aktive Rolle in staatlichen Krisenkonzepten.

Energiekosten senken, Transformation ermöglichen

Eine Stromsteuerentlastung für alle Betriebe wäre ein schnelles und wirksames Signal. Gleichzeitig benötigt das Handwerk klare Perspektiven für den schrittweisen Umstieg auf neue Energieträger, ohne wirtschaftliche Existenzrisiken einzugehen.

Handwerksgerechte Regulierung

Arbeitszeitregelungen, Abfallvorgaben und Verpackungsrecht müssen die Realität handwerklicher Betriebe widerspiegeln. Pauschale Regelungen führen zu Wettbewerbsnachteilen und verfehlen oft das eigentliche politische Ziel.

Transparenz und Verhältnismäßigkeit sichern

Ob Gebühren, Abgaben oder behördliche Auslegungen: Das Handwerk braucht nachvollziehbare, faire und rechtssichere Regelungen, die insbesondere kleine und mittelständische Betriebe nicht überfordern.

Zum Herunterladen

  • Das Lebensmittelhandwerk im Spannungsfeld zwischen regionaler Vielfalt, Wettbewerb und Verbraucherschutz
    Positionspapier, Januar 2026

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