Zentralverband des
Deutschen Handwerks
08.01.2021

AHK World Business Outlook - Herbst 2020

Für einen Großteil der deutschen Unternehmen im Ausland ist ein Ende der wirtschaftlichen Belastungen durch die Corona-Pandemie noch in nicht in Sicht.

Der aktuelle AHK World Business Outlook des DIHK basiert auf der Befragung von mehr als 3.500 deutschen Unternehmen im Ausland im Herbst 2020. Er zeigt, dass für einen Großteil der Befragten ein Ende der wirtschaftlichen Belastungen durch die Corona-Pandemie noch lange nicht in Sicht ist.

Zwar haben sich die Geschäftslage und Erwartungen der Mitglieds-unternehmen der deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) seit Beginn der Pandemie wieder leicht verbessert, dennoch bleiben die Geschäfte in vielen Weltregionen aber noch weit vom Vorkrisenniveau entfernt. 32 Prozent der befragten deutschen Auslandsunternehmen berichten von guten Geschäften, 22 Prozent von schlechten. Entsprechend verhalten bewerten die Unternehmen auch die Konjunkturentwicklung der kommenden zwölf Monate in ihren Ländern. Je nach Weltregion zeigen sich dabei große Unterschiede: So erwarten 51 Prozent der deutschen Unternehmen in China für die kommenden zwölf Monate einen Aufschwung, in der Eurozone dagegen nur 27 Prozent. In China arbeiten bereits viele Betriebe wieder im Normalbetrieb oder gingen zum Zeitpunkt der Befragung davon aus, dies in Kürze zu tun.

Ein großes Problem bleiben weiterhin die Reiseeinschränkungen. Aktuell berichten 75 Prozent der deutschen Auslandsunternehmen von einer Belastung ihrer Geschäfte durch Reiseeinschränkungen – deutlich mehr als noch im Sommer (63 Prozent). 53 Prozent vermelden weniger Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen, 51 Prozent abgesagte Messen und Veranstaltungen.

Der AHK World Business Outlook steht auf der Internetseite des DIHK als Download bereit.

Quelle: www.dihk.de

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