Zentralverband des
Deutschen Handwerks

Neues EU-Bildungsprogramm ERASMUS+ (2021 – 2027)

Am 1. Januar 2014 hat das EU-Förderprogramm für Bildung, Jugend und Sport ERASMUS+ das bisherige europäische Programm für lebenslanges Lernen (PLL) abgelöst.

Die neue Generation des EU-Programms für Bildung, Jugend und Sport Erasmus+ (2021 - 2027) zielt auf die Förderung des lebenslangen Lernens und von Innovationen im Bildungsbereich sowie die Stärkung der europäischen Identität ab. Schwerpunkte des Programms bilden die Themenbereiche Digitalisierung, Nachhaltigkeit und grüner Übergang, politische Bildung und Inklusion.

Erasmus+ untergliedert sich, wie das Vorgängerprogramm in drei Leitaktionen:

Leitaktion 1: Lernmobilität für Einzelpersonen

Darunter fällt im Bereich der beruflichen Bildung die Förderung von Auslandspraktika von Auszubildenden, Fachkräften sowie Ausbilder/-innen und Lehrkräften.

Leitaktion 2: Strategische Partnerschaften

Umfasst die Förderung von Kooperationspartnerschaften zwischen Einrichtungen der beruflichen Bildung für den Austausch und die Entwicklung guter Praktiken und Innovationen.

Leitaktion 3: Unterstützung politscher Reformen

Beinhaltet die Unterstützung der politischen Reformen in der Berufsbildung sowie der berufsbildungspolitischen Zusammenarbeit.

Für den Zeitraum von 2021 – 2027 steht ein Programmbudget von rund 28 Mrd. Euro zur Verfügung. Dies bedeutet gegenüber dem Vorgängerprogramm, das für den Zeitraum 2014 - 2020 mit 14,8 Mrd. Euro ausgestattet war, eine Steigerung um etwa 90 Prozent.

Weitere Informationen zu ERASMUS+ unter: www.na-bibb.de.

Sie interessieren sich für Auslandspraktika in der Berufsbildung?

Hier geht es zum Beraternetzwerk Berufsbildung ohne Grenzen der Kammern:

www.berufsbildung-ohne-grenzen.de

ZDH-Kompakt zum Thema

  • EU-Bildungsprogramm Erasmus+ (2021-2027) "Internationale Lernmobilität in der beruflichen Bildung fördern", Juli 2021

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