Zentralverband des
Deutschen Handwerks
21.07.2021

"Kosten für Baumateralien dürfen Wiederaufbau nicht bremsen"

Die aktuell hohen Kosten bei Baumaterialien dürfen den Wiederaufbau nicht ausbremsen, fordert ZDH-Präsident Wollseifer gegenüber der „SÜDWEST Presse“.
Brückebau: Ein Bauarbeiter justiert einen Brückenpfeiler, der durch einen Kran in Position gehoben wird.

„In den betroffenen Regionen kommt es jetzt auf jede helfende Hand an. Da erleben wir gerade eine Welle der Solidarität, auch und gerade aus dem Handwerk: Viele Handwerkinnen und Handwerker packen auch ehrenamtlich in den Feuerwehren und beim THW mit an.

Zahlreiche Baubetriebe aus benachbarten und entfernteren Regionen stehen mit tatkräftiger Unterstützung bereit, um mit Sanierungs- und Wiederaufbauarbeiten die Grundversorgung zu gewährleisten. Handwerkerinnen und Handwerker im ganzen Land reisen in die betroffenen Regionen, um ihre Kolleginnen und Kollegen vor Ort tatkräftig zu unterstützen.

Dieses breite Hilfsengagement aus allen Bereichen des Handwerks darf nicht durch die massiven Beschaffungs- und Preisprobleme bei Baumaterialien ausgebremst werden. Gerade auch mit Blick auf den Wiederaufbau in den Katastrophengebieten kommt es darauf an, dass die höheren Kosten und Preisrisiken bei Baumaterialien nicht auf die unterstützenden Baubetriebe abgeladen werden. Dafür müssen insbesondere vor Ort auf kommunaler Ebene jetzt zügig flexible Lösungen gefunden werden.“

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