Zentralverband des
Deutschen Handwerks
09.08.2021

„Aufholjagd auf Ausbildungsmarkt muss weitergehen“

„Wir setzen weiter alles daran, aufzuholen und noch mehr junge Menschen für eine berufliche Ausbildung zu gewinnen“, so ZDH-Präsident Wollseifer gegenüber der „dpa“.
Ein erfahrener Tischler weißt zwei junge Menschen in den Gebrauch einer Sägemaschine ein.

Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer sprach mit Andreas Hoenig von der „dpa“ über die Chancen auf dem Ausbildungsmarkt und das unbedingte Bestreben der Handwerksorganisation, noch mehr Jugendliche für eine berufliche Ausbildung im Handwerk zu begeistern. Denn auch noch im September und Oktober kann die Ausbildung starten.

"Im Corona-Jahr hatten wir völlig unvermittelt die enorme Herausforderung, die Betriebe mit den jungen Menschen zusammenzuführen, weil Ausbildungsmessen, Betriebsbesuche oder Praktika nicht möglich waren. Deshalb gab es deutlich weniger Ausbildungsverträge, wobei das Minus im Handwerk durch die immensen Anstrengungen der gesamten Organisationen des Handwerks sogar noch deutlich geringer als in der Gesamtwirtschaft ausgefallen. Mit den Erfahrungen des letzten Jahres haben wir den Sommer der Berufsbildung ausgerufen mit unseren Partnern der Allianz für Aus- und Weiterbildung. Wir wollen möglichst viele Jugendliche erreichen."
 
"Wir setzen weiter alles daran, aufzuholen und noch mehr junge Menschen für eine berufliche Ausbildung zu gewinnen. Es ist weiter viel Bewegung im Markt und Jugendliche können auch noch im September, Oktober mit einer #AusbildungSTARTEN, ganz nach dem Motto des Sommers der Berufsbildung. Die Zielsetzung ist, dass wir bis Jahresende das gleiche Niveau haben wie vor der Corona-Krise 2019. Falls es eine weitergehende Beeinträchtigung durch Corona gibt, muss die Bundesregierung auch Ausbildungsprämien länger zahlen."

Schlagworte