14.12.2019

Wilhelm Knoll ist der beste Ausbilder im Handwerk 2019

Wilhelm Knoll, Geschäftsführer der malerknoll GmbH & Co. KG aus Kaufering bei München, ist mit dem „Heribert-Späth-Preis für besondere Ausbildungsleistungen im Handwerk“ 2019 ausgezeichnet worden.

„Es sind engagierte Betriebsinhaber wie Wilhelm Knoll, die ihre Betriebe in der Region fest verwurzeln, die sich für ihre Mitarbeiter ein-setzen und die auch förderbedürftigen Jugendlichen Perspektiven bieten. Sie sorgen für den hohen Stellenwert des Handwerks in der Gesellschaft“, betonte Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), in seiner Laudatio im Rahmen der PLW-Abschlussveranstaltung am Freitagabend.

Überzeugt hat die Jury vor allem das hohe Engagement von Wilhelm Knoll in der Nachwuchsgewinnung und -sicherung. Knoll sei ein äußerst engagierter Inhaber eines Familienbetriebes, der gesellschaftliche Verantwortung wahrnehme und dabei einen ganzheitlichen Ansatz verfolge, heißt es zur Begründung.

In dem 1988 gegründeten Betrieb sind 17 Mitarbeiter beschäftigt, darunter 5 Auszubildende. Zu den Auszubildenden zählen Benachteiligte und Migranten ebenso wie Begabte. Die Absolventen sind regelmäßig beim Leistungswettbewerb PLW erfolgreich. Für Schüler umliegender Schulen werden Praktika und Projekte angeboten, die dann inhaltlich direkt mit dem Unterricht der Schule abgestimmt werden (z. B. bei der Gestaltung von Schulhofelementen oder im Projekt „Unsere Aula wird bunt“). Bei den jährlichen betriebsinternen Azubi-Tagen werden vielfältige Freizeitaktivitäten angeboten. Regelmäßig werden zudem Sozialprojekte in Behinderteneinrichtungen durchgeführt, bei denen die Bewohner in die handwerklichen Arbeiten eingebunden werden. Alle Mitarbeiter haben gemeinsam einen kleinen Imagefilm erstellt (www.malerknoll.de), um das Maler-Gewerk in der Öffentlichkeit zu stärken.

Mit dem diesjährigen Heribert-Späth-Preis wird somit die gesellschaftspolitische Bedeutung des handwerklichen Familienbetriebes für die berufliche Bildung in den Fokus gestellt.

Der mit 3.000 € dotierte „Heribert-Späth-Preis für besondere Ausbildungsleistungen im Handwerk“ wird von der Stiftung für Begabtenförderung im Handwerk e. V. seit 1997 jährlich an einen Betriebsinhaber oder eine Betriebsinhaberin im Handwerk verliehen. Namensgeber ist der ehemalige Präsident des ZDH (1988-96).