11.09.2019

Verlängerung der Willkommenslotsenförderung schafft Planungssicherheit und Kontinuität

Foto: ZDH/Boris Trenkel

Zur Verlängerung der Willkommenslotsenförderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) erklärt Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks:

„Die Integration der nach Deutschland Geflüchteten in den Arbeitsmarkt bleibt auch in den kommenden Jahren nicht nur eine gesellschaftliche Herausforderung, sie ist für uns im Handwerk auch eine Herzensangelegenheit. Mit der Verlängerung der Willkommenslotsenförderung um vier Jahre setzt das BMWi ein Zeichen für Kontinuität und gibt den teilnehmenden Organisationen Planungssicherheit. Und genau die ist notwendig: Denn unsere Betriebe brauchen die Beständigkeit bei der Unterstützung zur Integration von Geflüchteten. Vor allem die rechtlichen Rahmenbedingungen verlangen unseren Betrieben einiges ab – sie sind auf die Unterstützungsleistungen der Willkommenslotsen angewiesen. Und die Verlängerung ist auch folgerichtig, denn mehr und mehr haben sich Geflüchtete in Sprachkursen auf ein sprachliches Niveau gebracht, mit dem sie eine gute Chance haben, in Ausbildung und Beschäftigung vermittelt zu werden. Mit der Verlängerung wird ein wichtiger Grundstein für eine langfristige und erfolgreiche Integration gelegt.“

Nähere Informationen zum Programm „Willkommenslotsen“ finden Sie hier.

Hintergrund: Seit März 2016 existiert das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte Programm der Willkommenslotsen.

Bisher unterstützen die Willkommenslotsen alle Arten von Unternehmen mit großem Erfolg bei der Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt. Mittlerweile sind 137 Willkommenslotsen bei Kammern und anderen Organisationen der Wirtschaft angesiedelt. In den gut drei Jahren Projektlaufzeit hat sich bei der Unterstützung der Betriebe viel getan. Allein in der Handwerksorganisation stehen den Unternehmen 60 Willkommenslotsen zur Seite.

Nachdem in den vergangenen Jahren schon viele Vermittlungen in Hospitation, Praktika, Einstiegsqualifizierungen, Ausbildungs- oder Beschäftigungsverhältnisse realisiert werden konnten, haben die Unterstützungsleistungen eine hohe Qualität und Intensität erreicht.