27.10.2020

Neues Arbeitgebersiegel „WIR FÖRDERN ANERKENNUNG“ startet

Portraitfoto von Holger Schwannecke in seinem Büro im Haus des Deutschen Handwerks in Berlin
Foto: ZDH/Boris Trenkel

Wertschätzung für Unternehmen, die Beschäftigte bei der Berufsanerkennung unterstützen


DIHK und ZDH starten im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts „Unternehmen Berufsanerkennung“ das Arbeitgebersiegel WIR FÖRDERN ANERKENNUNG. Das Siegel würdigt engagierte Unternehmen, die Beschäftigte bei der Anerkennung ihrer ausländischen Berufsabschlüsse unterstützen. Bewerbungen von Unternehmen aus dem IHK- und Handwerksbereich sind ab heute deutschlandweit möglich unter: www.siegelcheck.unternehmen-berufsanerkennung.de.

Viele Unternehmen suchen trotz der Corona-Pandemie dringend Fachkräfte. Dieser Bedarf kann allein mit inländischen Bewerbern nicht abgedeckt werden. Deshalb wird die Fachkräf-tezuwanderung aus dem Ausland immer wichtiger. Als Voraussetzung für die Zuwanderung spielt die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen eine zentrale Rolle. Immer mehr Unternehmen unterstützen deshalb die Berufsanerkennung von Menschen, die als Fachkräfte in unser Land kommen wollen. Auch Menschen, die schon lange in Deutschland leben und mit einer ausländischen Berufsqualifikation beschäftigt sind, werden von ihren Arbeitgebern häufig bei der Berufsanerkennung unterstützt. Die Unternehmen tragen damit zu einer nachhaltigen Integration bei und stärken das Fachkräftepotenzial in Deutschland.

Um das Engagement dieser Unternehmen zu würdigen, startet das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt „Unternehmen Berufsanerkennung“ gemeinsam mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sowie dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) zum 27. Oktober das neue Arbeitgebersiegel WIR FÖRDERN ANERKENNUNG.

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek unterstreicht die Bedeutung der Berufsanerkennung: „Die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse gibt Klarheit darüber, welche Berufsqualifikationen Menschen aus dem Ausland mitbringen. Für ausländische Fachkräfte bedeutet dies Wertschätzung, bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt und echte Zukunftsperspektiven. Unternehmen wiederum hilft die Anerkennung dabei, Menschen entsprechend ihrer Ausbildung und Arbeitserfahrung zu beschäftigen. Zielgerichtete Informationen zu Fra-gen der Berufsanerkennung unterstützen die Unternehmen bei der Fachkräftegewinnung. Mit dem vom BMBF geförderten Projekt ‚Unternehmen Berufsanerkennung‘ informieren wir Unternehmen und leisten einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Berufsanerkennung und zur Fachkräftesicherung.“

Siegel macht Engagement sichtbar und spricht neue Fachkräfte an


Das Siegel WIR FÖRDERN ANERKENNUNG zeichnet Unternehmen aus, die auf herausragende Art und Weise Beschäftigte im Verfahren der Anerkennung ihrer ausländischen Berufsab-schlüsse unterstützen. Generalsekretär Holger Schwannecke vom Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) ergänzt: „Mit dem Siegel WIR FÖRDERN ANERKENNUNG machen engagierte Betriebe auch ihre Haltung deutlich: Sie zeigen, dass sie Vielfalt schätzen und die Entwicklung und Qualifizierung ihrer Beschäftigten im Blick haben. Mit dem Siegel zeigen Betriebe also auch, dass es sich lohnt, bei Ihnen zu arbeiten und sie sprechen neue Fachkräfte an.“

Unternehmen können sich ab heute online für das Arbeitgebersiegel bewerben. Um sich auf das kostenlose Siegel zu bewerben, müssen interessierte Arbeitgeber einen dreistufigen Online-Test erfolgreich durchlaufen. Unternehmen können sich ab jetzt informieren und bewerben unter: www.siegelcheck.unternehmen-berufsanerkennung.de

Kurzinfo

Das Siegel WIR FÖRDERN ANERKENNUNG zeichnet Unternehmen aus, die auf herausragende Art und Weise Beschäftigte im Verfahren der Anerkennung ihrer ausländischen Berufsabschlüsse unterstützen, Vielfalt schätzen und die Mitarbeiterqualifizierung stetig vorantreiben. Das Siegel ist eine Initiative des Projekts „Unternehmen Berufsanerkennung“ - unterstützt vom DIHK sowie dem ZDH, gefördert vom BMBF.

Pressemitteilung zum Download