13.03.2020

Bundesratsbeschluss zum AFBG wichtiger Schritt hin zur Gleichstellung beruflicher und akademischer Abschlüsse

Foto: ZDH/Boris Trenkel

Zum Beschluss des Bundesrates über das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) erklärt Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH):

„Mit dem Beschluss des Bundesrates zum AFBG leisten auch die Bundesländer einen wichtigen Beitrag zur Wertschätzung der Höheren Berufsbildung. Mit der spürbaren finanziellen Entlastung von Handwerkerinnen und Handwerkern, die sich fortbilden wollen, wird ein wichtiger Schritt hin zur Gleichstellung von beruflichen und akademischen Abschlüssen geleistet. Der 100-prozentige Zuschuss zum Lebensunterhalt für den Besuch von Vollzeitkursen sowie der Erlass des Darlehens für die Lehrgangs- und Prüfungskosten von Existenzgründern ist ein wichtiges Signal der Wertschätzung gerade für junge Handwerkerinnen und Handwerker.

Mit der künftigen Förderung von bis zu drei Fortbildungsabschlüssen wird eine jahrelange Forderung des Handwerks nun gesetzlich umgesetzt. Damit kann nicht nur die Fortbildungsbereitschaft positiv beeinflusst werden. Die Höhere Berufsbildung erhält erstmals eine förderpolitische Gleichwertigkeit mit der akademischen Bildung.“

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