16.09.2020

„Für eine Ausbildung im Handwerk ist es nie zu spät“

Portraitfoto von Holger Schwannecke vor dem Haus des Deutschen Handwerks in Berlin
Foto: ZDH/Boris Trenkel

ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke spricht mit Felix Kösterke von handfest über die berufliche Ausbildung, die auch in der Corona-Krise ein guter Schlüssel für eine berufliche Zukunft bleibt.

Wie geht es dem Handwerk?
Wir lassen uns von Corona nicht ins Handwerk pfuschen“: Mit dieser Haltung meistern unsere Betriebe derzeit die besondere Situation: Bäcker, Fleischer und Konditoren versorgen Menschen mit frischen Produkten, am Bau und im Ausbau sind zahlreiche Gewerke weiter tätig und Textil- und Gebäudereiniger kümmern sich jetzt erst recht um Hygiene. Und für die Zukunft gilt: Die ist nur mit dem Handwerk zu haben, weil nur mit dem Handwerk Smart Home, Energiewende oder Klimaschutz umzusetzen sind.

Und was ist mit der Ausbildung?
Ausbildung bleibt Herzenssache im Handwerk! Unsere Betriebe stehen bereit und die Berater*innen in den Handwerksorganisationen helfen gerne bei der Suche nach einer Lehrstelle.  Alle Jugendlichen, die Karriere im Handwerk machen wollen, die sollen dazu auch die Möglichkeit bekommen. Denn eine berufliche Ausbildung bleibt ein sehr guter Schlüssel für die berufliche Zukunft.

Kann ich auch jetzt noch in die Ausbildung starten?
Ein klares JA! Der Zug ist noch nicht abgefahren, ein Einstieg in eine Ausbildung ist auch noch am 1. Oktober oder am 1. November möglich. Ohnehin: Für eine Ausbildung im Handwerk ist es nie zu spät.

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