Brexit

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Der Austritt Großbritanniens aus der EU

Am 23. Juni 2016 haben die Briten mit einer Mehrheit von 51,9 % zu 48,1 % in einem Referendum dafür gestimmt, dass Großbritannien aus der Europäischen Union austritt ("Brexit").

Am 17. Oktober haben sich die Europäische Kommission und die britische Regierung unter Boris Johnson auf ein neues Austrittsabkommen geeinigt. Ziel war es, dass Großbritannien die EU am 31. Oktober 2019 in einem geregelten Verfahren verlässt. Hierzu konnte jedoch keine Einigung im britischen Parlament gefunden werden.

Die EU-Mitgliedstaaten haben daher einer weiteren Verlängerung der Brexit-Frist bis zum 31. Januar 2020 zugestimmt. Es soll aber jeweils am Ende jedes Monats der Verlängerung besprochen werden, ob nicht ein früherer Austritt möglich wäre.

Am 12. Dezember finden in Großbritannien Parlamentswahlen statt. Diese werden richtungsweisend für den weiteren Verlauf des Brexit-Prozesses sein.

Weiterführende Links zum Brexit finden Sie hier:

Informationen zum deutschen Brexit-Übergangsgesetz

Themenspezifische Hinweise der EU-Kommission

EU-Gesetzgebungsverfahren und weitere Initiativen zur Brexit-Vorbereitung

Administrative Hinweise der EU-Kommission (EN)

Britisches Parlament stimmt für Neuwahlen

[30.10.2019]

Das britische Unterhaus hat am 29. Oktober mit 438 zu 20 für eine Neuwahl gestimmt. Nachdem sich zuvor die regierende konservative Partei um Boris Johnson, die Liberaldemokraten und die schottische SNP für eine Neuwahl ausgesprochen haben, …
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Weitere Informationen finden Sie in unserem Rundschreiben hier:

Britische Regierung und EU einigen sich auf Austrittsabkommen

Die Europäische Union und Großbritannien haben eine vorläufige Einigung zum Austritt Großbritanniens aus der EU gefunden. Der neue Kompromiss wurde am 17. Oktober von den Staats- und Regierungschefs der EU befürwortet. Der Text muss nun …
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Auswirkungen des Brexit auf das Handwerk

Das Handwerk bedauert die Entscheidung der Briten vom Juni 2016, die Europäische Union zu verlassen. Der Austausch zwischen Deutschland und dem Vereinigten Königreich ist für beide Länder ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor und hat zu einer starken Verflechtung der beiden Volkswirtschaften geführt.

Jetzt muss alles dafür getan werden, dass der Brexit so reibungslos wie möglich abgewickelt wird. Die Integrität des europäischen Binnenmarktes muss indes gewahrt bleiben. Nur so können negative Auswirkungen auch für das deutsche Handwerk vermieden werden. Besonders die Einführung von Zollkontrollen und der damit einhergehende bürokratische Aufwand würden Handwerksunternehmen abschrecken. Einfache und übersichtliche Exportregeln haben daher Priorität. Dies gilt nicht nur für den Güterexport. Auch der Handel mit Dienstleistungen sowie die Personenfreizügigkeit müssen zu fairen Bedingungen möglich bleiben.

Was das konkret für die Unternehmen bedeutet, erfahren Sie hier:

Brexit-Vorbereitung für Handwerksbetriebe

Aufgrund er tiefen Verstrickung zwischen Großbritannien und der EU können durch den Brexit unerwartete Folgen für Unternehmen entstehen.
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Umsatzsteuer- und Zollvorschriften nach Brexit

Nach dem Brexit sind bei der Lieferung nach sowie bei Werklieferungen (u.a.) in Großbritannien und Nordirland durch deutsche Unternehmer abweichende Vorschriften zu beachten.
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We want you to stay - Wollseifer unterzeichnet gemeinsamen Brief an die Briten

In einem Brief appellieren Deutschlands Top-Politiker und Wirtschaftsvertreter an die britische Vernunft, in der EU zu bleiben. ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer hat den Appell für das deutsche Handwerk unterzeichnet.
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Ihr Ansprechpartner

Friedrich Trosse

Referatsleiter
Tel: +32 2 28680-60
Fax: +49 30 20619-59060
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