Zentralverband des
Deutschen Handwerks
27.07.2021

Beste Karriereaussichten mit klimarelevanten Berufen im Handwerk

Klimarelevante Berufe aus dem Handwerk bieten jungen Menschen beste Karriereperspektiven, erläutert ZDH-Präsident Wollseifer der „Funke-Mediengruppe“.
Ein Handwerker installiert Solarpanele auf einem Hausdach.

Die prägende Rolle des Handwerks, um Umwelt- und Klimaschutz in Deutschland voranzubringen, beschreibt ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer gegenüber Beate Kranz von der Funke-Mediengruppe. Für junge Menschen halte dieser Wirkungsbereich des Handwerks attraktive berufliche Perspektiven bereit: „Klimarelevante Berufe gibt es viele im Handwerk, die jungen Menschen sichere Karrieremöglichkeiten bieten und in denen sie an zukunftsgestaltenden Aufgaben an vorderster Stelle mitwirken können,“ so der Handwerkspräsident.

„Klimarelevante Berufe gibt es viele im Handwerk, die jungen Menschen sichere Karrieremöglichkeiten bieten und in denen sie an zukunftsgestaltenden Aufgaben an vorderster Stelle mitwirken können. Denn das Handwerk ist schon jetzt ein entscheidender und prägender Akteur, wenn es darum geht, Maßnahmen umzusetzen, die notwendig sind, um Umwelt- und Klimaschutz voranzubringen und die Klimaschutzziele zu erreichen - alle Techniken und Innovationen, die für die Energiewende und für Klimaschutz erforderlich sind, bauen Handwerkerinnen und Handwerker ein. Im Handwerk schreiben wir Umwelt- und Klimaschutz und das im Kundenbewusstsein gestiegene Thema Nachhaltigkeit zudem nicht erst seit kurzem groß. Beides ist schon seit langen tief in der Identität und den Werten der Handwerkerinnen und Handwerker verwurzelt: Zu mehr Umwelt- und Klimaschutz und mehr Energieeffizienz tragen etwa Maler, Dachdecker und Schornsteinfeger genauso bei, wie Anlagemechaniker Sanitär, Heizung und Klima oder Mechatroniker für Kältetechnik. Rund 30 Gewerke arbeiten täglich in fast allen Bereichen an der Energiewende mit und setzen Umwelt- und Klimaschutz um, sei es im Ausbaubereich, an der Gebäudehülle, in der Anlagen- und Gebäudetechnik oder beim Netzausbau. Mit Blick auf die Zukunft wird auch der Bereich Smart-Home und E-Mobility immer stärker werden.

31.000 freie Ausbildungsstellen

Qualifizierte Nachwuchs-Handwerkerinnen und -Handwerker haben in diesen Bereichen also beste Aussichten und eine sichere berufliche Perspektive. Und der Zeitpunkt, sich darüber zur informieren und ins Berufsleben zu starten, ist ideal: Aktuell gibt es noch 31.000 Ausbildungsstellen in allen Gewerken und Regionen, darunter auch in vielen klimarelevanten Berufen. Eindrücke zu den Möglichkeiten in diesem Feld der beruflichen Ausbildung können sich die Jugendlichen auf www.handwerk.de oder noch bis Oktober bei den aktuellen Veranstaltungen und Aktionen des ‚Sommers der Berufsbildung‘ verschaffen.“

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