ZDH-Konjunkturbericht 2/2019

Konjunkturelles Hoch im Handwerk hält an

Auf Spitzenniveau verbleibt die aktuelle Geschäftslage des Handwerks. Erwerbstätigkeit und Einkommen sowie die Investitionen in Bauten sind weiterhin deutlich aufwärtsgerichtet. Die Binnenkonjunktur bleibt damit Stabilitätsanker der wirtschaftlichen Entwicklung. Weiterhin schwach zeigt sich der Außenhandel, dessen Impulse auch den industrienahen Zulieferern im Handwerk zunehmend fehlen. Insgesamt bleibt die Zufriedenheit im Handwerk dennoch hoch: 62 Prozent der Betriebe melden aktuell gute Geschäfte (III/2018: 64 Prozent), nur 7 Prozent schlechte (III/2018: 6 Prozent). Die Umsätze im Handwerk haben erneut kräftig zugelegt, ebenso positiv entwickelt haben sich Beschäftigung und Investitionen. Abgeschwächt hat sich das Wachstum der Auftragsbestände. Bis zum Jahresende erwarten die Betriebe eine Fortsetzung der guten Geschäftslage, allerdings werden die Aussichten weniger positiv eingeschätzt als vor einem Jahr. 21 Prozent der Betriebe gehen von einer verbesserten (minus 3 Prozentpunkte), 11 Prozent von einer schlechteren Geschäftsentwicklung aus (plus 4 Prozentpunkte). Der Geschäftsklimaindikator für das Handwerk, der Lage und Erwartungen bündelt, erreicht aktuell 131 Punkte und liegt 5 Zähler unter dem Wert aus dem Herbst 2018.

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