22.01.2020

Falsche Zahlungsaufforderung zum Geldwäschegesetz

Im Vordergrund eine Zahlungsaufforderung, im Hintergrund verschiedene Geldscheine.
"Zahlungsaufforderung wegen Verstoß gegen das Geldwäschegesetz": Diese E-Mails sind falsch!
Foto: AdobeStock/Wolfilser

Seit dem 20. Januar 2020 sind zahlreiche Unternehmen von der "Organisation Transparenzregister e.V." per E-Mail angeschrieben worden. Diese Nachricht enthält die Betreffzeile: "Zahlungsaufforderung wegen Verstoß gegen das Geldwäschegesetz". Es handelt sich hierbei um eine Falsch-Mail!

Wir informieren wie folgt:

"Es ist richtig, dass Unternehmen prüfen müssen, ob sie zur Eintragung im Transparenzregister verpflichtet sind. Gegebenenfalls fehlende oder bisher nicht erfolgte Eintragungen sind unverzüglich nachzuholen. Diese können jedoch direkt auf der Seite www.transparenzregister.de durchgeführt werden oder, soweit möglich, durch Ergänzungen im Handelsregister erfolgen. Eine 'Hilfestellung' des zuvor genannten Vereins ist nicht notwendig und sollte daher nicht in Anspruch genommen werden.

Bitte informieren Sie Ihre Mitgliedsunternehmen darüber, dass es sich laut der offiziellen registerführenden Stelle (Bundesverwaltungsamt – BVA (Transparenzregister)) um keine offizielle E-Mail des BVA handelt und keinerlei Zahlungen an die 'Organisation Transparenzregister e.V.' zu leisten sind.

Zum besseren Verständnis haben wir Ihnen eine solche 'Fake-E-Mail' als Anlage beigefügt."

Warnung durch das BMF


Auch das Bundesfinanzministerium (BMF) warnt in einer offiziellen Mitteilung vor den betrügerischen E-Mails.

Beispiel Falsch-Mail zum Herunterladen

Zahlungsaufforderung: Verstoß gegen das Geldwäschegesetz
(PDF)
Beispiel einer Fake-Mail zur Eintragung in das Transparenzregister


Ansprechpartner

Carsten Rothbart
Leiter der Abteilung Steuer- und Finanzpolitik
Tel: +49 30 20619-290
Fax: +49 30 20619-59290
rothbart(at)zdh.de