Der Umbau

Das Gebäude Mohrenstraße 20-21 ging mit Beschluss der Vollversammlung des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) am 25. November 1994 in Aachen in das Eigentum des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks über. 

1996 erhielt das Architekturbüro Steinebach & Weber vom Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) den Auftrag, Pläne für den Umbau des zukünftigen Sitzes zu entwerfen. Für die Zwecke des ZDH wurde der 7000 qm Nutzfläche bietende Bau in den Jahren 1998 und 1999 um- und ausgebaut – unter sorgfältiger Berücksichtigung der Belange der Denkmalpflege. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz, da es das einzige vollständig erhaltende Ensemble spätstalinistischer Bautätigkeit im Zentrum Berlins ist.

Es entstand eine gelungene Mischung aus Erhalt des Objektes (insbesondere der Innenausstattung, Böden, Leuchten, Keramiken) und zeitgenössischen Elementen (Anbau einer Rotunde, Installation von Informations- und Kommunikationstechnik, ergänzende Beleuchtungstechnik).

Die Raumaufteilung und Inneneinrichtung wurde an den Bedürfnissen des ZDH ausgerichtet und mit modernen Kommunikationsanlagen ausgestattet. Im Rahmen der durchgeführten Arbeiten stellte die Erweiterung des großen Saales im Erdgeschoss den größten Eingriff in die Bausubstanz dar. Der Saal bekam einen halbkreisförmigen Anbau aus Glas und Stahl: die Rotunde. Notwendig war diese Erweiterung im Hinblick auf Konferenzen mit größerer Teilnehmerzahl.