Zentralverband des
Deutschen Handwerks

Breitbandanschluss

Der Anschluss an Breitband-Internetverbindungen ist eine zentrale Standortbedingung für unternehmerisches Handeln.

Versorgung mit Breitbandanschlüssen

Aus Sicht der Handwerksbetriebe führen insbesondere die wachsenden Anforderungen der Digitalisierung von Arbeitsprozessen, die intensivierten digitalen Kontakte mit Kunden, die Vorschriften zur Übermittlung betrieblicher Daten über das Internet (z.B. Meldungen an die Sozialversicherungsträger und Finanzämter) und die Verbreitung von eCommerce und eVergabe dazu, dass der Zugang zu leistungsstarken Breitbandnetzen eine unverzichtbare Voraussetzung für die betriebliche Organisation und die Erlangung von Aufträgen ist. 

Immer noch hat Deutschland im Vergleich mit seinen europäischen Nachbarn noch einen Rückstand hinsichtlich der Erschließung mit hochwertigem Breitband und mobilem Internet. Notwendig sind Strategien, um hochleistungsfähiges Breitband nicht nur möglichst schnell und perspektivisch weiter ausbaufähig, sondern flächendeckend und in gleichwertiger Qualität auch in ländlichen Regionen sicherzustellen.

Kompetenzzentrum Digitales Handwerk

Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH) unterstützt den handwerklichen Mittelstand bei der Erschließung technischer und wirtschaftlicher Potenziale, die sich aus der digitalen Transformation für das Handwerk ergeben. Zum Abbau von Informationsdefiziten stellt das KDH den Entscheidungsträgern und Fachexperten des Handwerks praxisnahe Informations-, Qualifikations- und Unterstützungsangebote zur Verfügung.

Breitbandatlas

Der "Breitbandatlas" der Bundesregierung dokumentiert die aktuelle Versorgungslage in den Regionen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie will mit dem Breitbandatlas mehr Markttransparenz schaffen und alternative Zugangstechnologien bekannt machen. 

Den Breitbandatlas und weitere Informationen zum Themenbereich bietet das Info-Portal des BMWI.

Im Breitbandatlas wird ein hoher Abdeckungsgrad der deutschen Bevölkerung konstatiert. Dort wird jedoch auch verdeutlicht, dass in vielen ländlichen Regionen, aber auch in einigen Ballungsräumen, immer noch infrastrukturelle Lücken bestehen bzw. unzureichende Bandbreiten vorhanden sind. Der Breitbandatlas kann auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Bei Detailprüfungen zeigt sich, dass in angeblich versorgten Gebieten weiterhin unerschlossene Flächen vorhanden sind. Auch für Handwerksbetriebe im ländlichen Raum stellen diese Versorgungslücken erhebliche Wettbewerbsnachteile dar. 

Informationen des BMVI

Fördermöglichkeiten

Mehrere Bundes- und Landesinstitutionen bieten Unterstützungen für Kommunen und andere Akteure bei der Schaffung leistungsfähiger Internetanschlüsse.

Angesichts der großen Bedeutung von Breitbandanschlüssen für die Zukunftsfähigkeit von Regionen sollten die Handwerksorganisationen vor Ort die Versorgungslage und die Anforderungen der ansässigen Unternehmen beobachten. In den betroffenen Gebieten sollten die kommunalen Körperschaften für diese Probleme sensibilisiert werden, um ggf. gemeinsam die bestehenden Fördermöglichkeiten auszuschöpfen und das Engagement von Netzbetreibern anzuregen.

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