Zentralverband des
Deutschen Handwerks
08.01.2021

Slowakei: Regierung geht neue Wege im Straßenbau

Mit einer Prioritätenliste zu über 100 Vorhaben verfolgt die slowakische Regierung eine langfristige und objektive Investitionsstrategie im Straßenbau.
Autobahnausbau in der Slowakei: Blick von oben auf Fahrzeue und Planierwalzen.

Mit einer Prioritätenliste zu über 100 Vorhaben verfolgt die slowakische Regierung eine langfristige und objektive Investitionsstrategie im Straßenbau. Diese orientiert sich an drei Kriterien: Verkehrsauslastung, internationale und europäische Verpflichtungen sowie wirtschaftlicher und sozialer Nutzen.

Bei der Erstellung der Prioritätenliste spielten die realen Verkehrs-bedürfnisse und Kosten-Nutzen-Analysen der Projekte eine wichtige Rolle. Bis 2030 sollen die Straßenbauprojekte im Wert von insgesamt 4,5 Mrd. EUR beendet sein. Die Ausgaben pro saniertem Straßenkilometer werden auf 1,5 Mio. EUR geschätzt. Die Vorhaben stehen noch am Anfang und werden folgende Phasen durchlaufen: Durchführbarkeits- und technische Studie, Umweltverträglichkeitsprüfung, Gebietsentscheid, Baugenehmigung sowie Ausschreibung. Für die Straßenbauarbeiten werden drei bis vier Jahre veranschlagt.

Quelle: Nachrichten für Außenhandel Nr. 221 vom 13. November 2020

Kontakt

Deutsch-Slowakische Industrie- und Handelskammer (AHK Slowakei)
Tel.: 00421-2-2085-0620
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