Zentralverband des
Deutschen Handwerks
29.10.2020

Luxemburg:Förderung für Neustart auch gut für deutsche Ausrüster

Auch deutsche Ausrüster können die Förderung von Investitionen in die Digitalisierung, den Umweltschutz oder weitere Projekte zur wirtschaftlichen Entwicklung in Luxemburg erhalten.

Im März 2020 hatte Luxemburg strikte Bewegungsbeschränkungen im Inland und im Grenzverkehr eingeführt, um die Covid-19-Pandemie einzudämmen. Als Folge war die Industrieproduktion im April 2020 um fast 35 % und im Mai 2020 um gut 27 % geringer ausgefallen als im jeweiligen Vorjahresmonat 2019. Auch der Einzelhandel litt im selben Zeitraum unter starken Umsatzrückgängen.

Unternehmen in Luxemburg haben ein Anrecht auf Förderung von Investitionen in die Digitalisierung, den Umweltschutz oder weitere Projekte zur wirtschaftlichen Entwicklung. Auch deutsche Ausrüster können die Förderung erhalten. Sie ist Teil des Programms Neistart Lëtzeburg 2020. Die öffentliche Hand gewährt den Unternehmen Unterstützung in Höhe der Hälfte der Gesamtinvestition, bis zu einem Betrag von maximal 800.000 Euro. Mit Neistart Lëtzeburg treibt die Regierung auch die elektrische Mobilität voran. Zudem gibt es ein Förderprogramm für private Ladestationen; bis Ende 2019 war im öffentlichen Raum bereits ein flächendeckendes Netz mit 800 Ladesäulen entstanden.

Mit Neistart Lëtzeburg können Unternehmen, Haushalte, Städte und Gemeinden Unterstützungen für Fotovoltaikanlagen mit einer Leistung von bis zu 30 Kilowatt erhalten. Dies war bisher Genossenschaften und Gesellschaften bürgerlichen Rechts vorbehalten. Bis April 2021 gibt es auch eine stärkere Förderung für energetische Sanierungen von Gebäuden. Gleichzeitig hat Luxemburg im Rahmen des PRIMe-House-Programms die finanziellen Beihilfen für Investitionen in Solarthermie, Wärmepumpen, Biomasseheizungen und Fernwärmeanschlüsse erhöht.

Quellen: www.gtai.de; Pressemitteilung vom 3. August 2020;
                 www.guichet.public.lu, Stand: 2. Oktober 2020;
                 www.myenergy.lu

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