Zentralverband des
Deutschen Handwerks
19.03.2021

Neues EU-Energielabel ist besser verständlich

Seit dem 1. März bietet eine neue Version des EU-Energielabels eine noch bessere Übersicht.
M.Schuppich

Seit dem 1. März bietet eine neue Version des EU-Energielabels eine noch bessere Übersicht. Verbraucher können nun auf einen Blick sehen, welcher Kühlschrank, welcher Fernseher am wenigsten Strom verbraucht. Zuletzt waren aufgrund des technologischen Fortschritts nach der alten Einstufung mehr als 90 Prozent der Geräte in die oberste Kategorie A+, A++ oder A+++ vorgerückt. Ab sofort gilt eine schlankere Klassifizierung in A bis G ohne weitere Untergliederung durch Pluszeichen. Gleichzeitig sind die Kriterien verschärft worden, so dass am Anfang nur sehr wenige Produkte die Klasse A erreichen und in der Spitzenliga Platz für effizientere Technologien bleibt.

Zunächst gilt die neue Skala für Kühl- und Gefrierschränke, Geschirrspüler, Waschmaschinen sowie Fernsehgeräte und andere externe Bildschirme. Glühlampen und Leuchten folgen am 1. September, andere Produkte in den kommenden Jahren. Auf dem neuen Label befindet sich auch ein QR-Code für weitere Informationen sowie Angaben zum Wasserverbrauch oder anderen relevanten Eigenschaften. Es wird geschätzt, dass ein durchschnittlicher Haushalt in Europa damit jährlich mehrere hundert Euro an Energiekosten einsparen kann. Für Unternehmen ist die neue Klassifizierung eine zusätzliche Motivation, in Forschung und Entwicklung zu investieren.

Quelle: EU-Nachrichten Nr. 04/2021 vom 4. März 2021

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