Zentralverband des
Deutschen Handwerks
24.02.2020

EU-Regelung macht grenzüberschreitende Zahlungen günstiger

Grenzüberschreitende Zahlungen in Euro für Verbraucher und Unternehmen in den nicht zum Euroraum gehörenden Mitgliedstaaten werden aufgrund neuer EU-Vorschriften günstiger.

Grenzüberschreitende Zahlungen in Euro für Verbraucher und Unternehmen in den nicht zum Euroraum gehörenden Mitgliedstaaten werden günstiger. Aufgrund neuer EU-Vorschriften kosten grenzüberschreitende Zahlungen in Euro in Bulgarien, Dänemark, Kroatien, Polen, Rumänien, Schweden, Tschechien und Ungarn sowie in Island, Liechtenstein und Norwegen ab sofort genauso wenig wie Inlandszahlungen.

Die neue Regelung ist ein gutes und konkretes Beispiel dafür, wie der Binnenmarkt den europäischen Verbrauchern handfeste Vorteile bringen kann. Nach eigenen Angaben wird die Kommission genauestens darauf achten, wie die Vorschriften in der Praxis angewandt werden, und eng mit den zuständigen nationalen Behörden zusammenarbeiten, um ihre ordnungsgemäße Umsetzung sicherzustellen.

Im April 2020 sollen zudem weitere Bestimmungen in Kraft treten, die den Verbrauchern in der EU einen Vergleich der Gebühren ermöglichen, die ihnen bei Kartenzahlungen in einer anderen EU-Währung für die Währungs-umrechnung abverlangt werden.

Quelle: Nachrichten für Außenhandel Nr. 244 vom 18. Dezember 2019

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