Zentralverband des
Deutschen Handwerks
07.01.2021

Ungarn: Erleichterungen im Warenverkehr ab 2021

Seit dem 1. Januar müssen nur noch Transporte von aus steuerrechtlicher Sicht „sensiblen“ Waren gemeldet werden.

In Ungarn sind Warentransporte per LKW mit über 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht seit 2015 meldepflichtig, um den grenzüberschreitenden Betrug bei der Mehrwertsteuer-Rückerstattung einzudämmen. Dazu werden Transporte über das elektronische Kontrollsystem EKÁER erfasst und verfolgt. Zur Abgabe der Meldungen an das System sind in Ungarn steuerpflichtige Unternehmen verpflichtet. Bei grenzüberschreitenden Transporten ist die Mitwirkung des ausländischen Lieferanten/ Käufers beziehungsweise des Spediteurs in einigen Fällen nötig.

Die ungarische Regierung hat nun beschlossen, dass ab dem 1. Januar 2021 nur noch Transporte von aus steuerrechtlicher Sicht „sensiblen“ Waren (etwa Nahrungsmittel oder Bekleidung) gemeldet werden müssen. Nähere Informationen sind bei der AHK Ungarn erhältlich. Dort gibt es auch eine Liste der betroffenen Güter.

Quelle: www.gtai.de, Pressemitteilung vom 19. November 2020

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