Zentralverband des
Deutschen Handwerks
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30.09.2021

KMU-Definition: EU-Kommission veröffentlicht Evaluierungsbericht

Die EU-Kommission hat am 29. September die Ergebnisse der Evaluierung der europäischen KMU-Definition veröffentlicht.

Grundsätzliches Ergebnis ist, dass die derzeitige KMU-Definition gemäß Empfehlung 2003/361 noch zweckmäßig und daher nicht anzupassen ist.

In dem Bericht wird insoweit bestätigt, dass die Definition nach wie vor die aktuellen wirtschaftlichen Gegebenheiten widerspiegelt und gut geeignet ist, die KMU-Ziele und die allgemeinen wirtschaftspolitischen Ziele der Kommission zu unterstützen.

Die derzeitige Mitarbeiterzahl(d.h. maximal 249 Mitarbeiter)bleibt somitunverändert. Außerdem sollen mittelgroße Midcap-Unternehmen als Ergebnis der Evaluierung nicht unter die KMU-Definition fallen, sondern, wenn überhaupt, als gesonderte Kategorie anerkannt werden. Dies wird die Kommission weiter prüfen.

Bei den finanziellen Schwellenwerten (Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. € oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Mio. €) hat die Evaluierung gezeigt, dass sie noch mit den wirtschaftlichen Entwicklungen vereinbar sind. Der durchschnittliche Umsatz bzw. die durchschnittliche Bilanzsumme von KMU liegen deutlich unter diesen Schwellenwerten.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Evaluierung auf Deutsch ist hier verfügbar.

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