Zentralverband des
Deutschen Handwerks
11.07.2021

EZB will Einführung des digitalen Euro prüfen

Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat am 14. Juli beschlossen, die Einführung des digitalen Euro vorzubereiten.

Politiker auf europäischer und nationaler Ebene hatten schon zuvor ihre Unterstützung signalisiert. Die EZB wolle mit ihrer Arbeit sicherstellen, dass Bürger und Unternehmen auch im digitalen Zeitalter Zugang zur sichersten Form des Geldes, dem Zentralbankgeld, hätten, sagte EZB-Präsidentin Christine Lagarde.

Die Vorbereitungen sollen jetzt in eine zwei Jahre dauernde Untersuchungsphase treten, auf die anschließend eine drei Jahre dauernde Testphase folgen soll. In dieser ganzen Zeit werde man eng mit den politischen Institutionen in Europa zusammenarbeiten. In etwa fünf Jahren könnte der digitale Euro somit eingeführt werden. In jedem Fall solle er Bargeld nur ergänzen, nicht ersetzen, heißt es aus der EZB.

Bürger sollen von den Banken voraussichtlich digitale Brieftaschen („Wallets“) oder Apps bekommen, auf denen sie digitale Euro speichern können. Dies könnte entweder auf Blockchain-Basis oder über das Echtzeit-Überweisungssystem Tips umgesetzt werden.

Europa aktuell

Weitere europapolitische Meldungen finden Sie hier:

Europa aktuell

Schlagworte